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DAZ-Archiv vom 2. September 2017 • www.daz-augsburg.de

FCA: Scharmützel wegen des Stafylidis

Nach dem gescheiterten Transfer von FCA-Linksverteidiger Konstantinos Stafylidis zum Hamburger SV sorgt ein kleines Scharmützel zwischen FCA-Manager Stefan Reuter und dem HSV-Chef Heribert Bruchhagen für Schlagzeilen.

Bleibt beim FCA: Konstantinos Stafylidis

Bleibt beim FCA: Konstantinos Stafylidis (c) DAZ

Der wochenlang im Raum stehende Deal kam aufgrund der Ablösevorstellungen des FCA-Managements nicht zustande. Zehn Millionen Euro Ablöse wollte der FCA  für den “Problemgriechen” (Bild). Als „wirtschaftlich nicht darstellbar“ bezeichnete HSV-Sportchef Jens Todt den Augsburger Vorschlag.

Dass der HSV schnell das Interesse verlor, scheint für Reuter offenbar ärgerlich. „Wenn ich wirklich Interesse an einem Spieler habe, dann gehe ich da gezielter vor. Das hat mir alles einen unstrukturierten Eindruck gemacht. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die eine Hand nicht weiß, was die andere tut“, so der FCA-Manager über die HSV-Verantwortlichen in der Hamburger Morgenpost, die mit einer Gegenreaktion nicht lange auf sich warten ließ. Todt wollte die Aussagen nicht kommentieren. Bruchhagen ließ sich dagegen nicht lange bitten: „Die Forderungen, die Stefan Reuter für seinen Spieler hatte, sind absolut in Ordnung. Das ist sein gutes Recht. Trotzdem können wir sagen, wir machen es nicht. Ich glaube, seine Aussagen sind jetzt auch ein bisschen der Enttäuschung geschuldet. Ich kann ihm versichern, wir wissen hier beim HSV sehr wohl, was die eine und die andere Hand macht.“ So Bruchhagen laut Morgenpost. Für Augsburg-Manager Reuter fand Bruchhagen freundliche Worte: „Da bleibt jetzt nichts hängen. Stefan Reuter ist ein ordentlicher Junge. Wir sind gut befreundet. Das wird auch so bleiben.”



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