„26 für 26“: SPD will den Wohnungsmarkt reformieren
Im Rahmen ihrer Wahlkampagne „26 für 26“ präsentiert die Augsburger SPD mit den Wendepunkten 12 bis 14 konkrete Pläne gegen die Wohnungsnot. OB-Kandidat Dr. Florian Freund setzt auf eine Entlastung für Normalverdiener und Azubis sowie eine Aufwertung der Stadtteile.
Von Bruno Stubenrauch
Nachverdichtung durch Aufstockung (Symbolbild)Freund kritisiert die aktuelle Stadtführung als „bürokratische Warteschleifenmanagerin“ und betont: „Wohnen hat oberste Priorität“. Um das Bauen zu beschleunigen, will die SPD städtische Satzungen – wie etwa die Spielplatzsatzung – auf den Prüfstand stellen, da diese das Bauen oft unnötig verteuern.
Bauen, bauen, bauen
Zentrale Forderungen sind die Nachverdichtung durch konsequente Aufstockung bestehender Gebäude und die zügige Entwicklung von Haunstetten-Südwest, um in großem Stil neuen Wohnraum zu schaffen.
Ein weiterer Pfeiler der „Augsburg-Wende“ der SPD ist die gezielte Aufwertung der Stadtteilzentren. Freund plant, jährlich einen Stadtteil gemeinsam mit den Bewohnern zu begehen, um einfache, aber effektive Verbesserungen umzusetzen: Mehr Parkbänke, Trinkwasserbrunnen und saubere öffentliche Toiletten sollen die Parks wieder zu echten Orten der Begegnung machen.
Fokus auf den Nachwuchs: Das Auszubildendenwerk
Um den Wirtschaftsstandort zu sichern, nimmt die SPD die Wohnsituation von Auszubildenden in den Blick. Da WG-Zimmer oft unbezahlbar seien, solle ein neues Auszubildendenwerk geschaffen werden. Ziel ist der Bau von Apartments mit Gemeinschaftsinfrastruktur, die zu einem festen, niedrigen Quadratmeterpreis exklusiv für junge Menschen in Ausbildung reserviert sind.
„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 politische Projekte und Positionen, mit der die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadtteilen kommuniziert werden.




