„26 für 26“: Freie Fahrt fürs Rad
Radfahrer sollen künftig sicherer und schneller durch die Stadt kommen. Mit seinen Wendepunkten 19, 20 und 21 setzt SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf durchgehende Nord-Süd- und Ost-West-Routen statt einzelner, abrupt endender Fahrradwege.
Von Bruno Stubenrauch
Symbolbild
„Radverkehr braucht Struktur statt Symbolfahrradwegchen“, betont Freund. Externe Verkehrsplaner sollen deshalb die besten Routen fachlich und städtebaulich planen. Gleichzeitig soll der motorisierte Verkehr neu geordnet werden, um Konflikte zu reduzieren. Dies komme allen Verkehrsteilnehmern zugute.
Stadt der kurzen Wege – Alltag praktisch gestalten
Lange Wege im Alltag würden Zeit und Lebensqualität kosten. Die SPD will Augsburg deshalb zu einer Stadt der kurzen Wege machen: Kita, Einkauf, Arztbesuch oder Freizeit sollen innerhalb von zehn Minuten erreichbar sein. „Wenn wir Alltag wieder im Quartier organisieren, stärken wir Gemeinschaft, reduzieren Verkehr und erhöhen die Lebensqualität“, so Freund. Modellviertel sollen als Pilotprojekte gemeinsam mit Handel, sozialen Einrichtungen und Anwohnern entwickelt werden.
Feiern, Singen, Tanzen – Augsburg lebt am Abend
Die Stadt soll auch abends attraktiv sein. Freund möchte den öffentlichen Raum generationenübergreifend beleben – inspiriert von der Konferenz „Stadt nach acht“. Geplant sind kulturelle Formate, Open-Air-Veranstaltungen und neue Konzepte für Jung und Alt. Ein erster Schritt könnte eine temporäre Freilichtbühne am Fuggerboulevard sein. Parallel soll geprüft werden, ob bestehende Großveranstaltungen noch zeitgemäß sind und die Innenstadt nachhaltig stärken.
„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 politische Projekte und Positionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadtteilen kommuniziert werden.
