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Sonntag, 12.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Lokalpolitik

Fördermittel-Desaster: Ulrike Bahr weist Kritik der Stadt zurück

Die Augsburger SPD-Chefin Ulrike Bahr hat auf die öffentliche Schelte der Stadt Augsburg bezüglich ihrer Äußerung zur Verfristung eines städtischen Förderantrags über 28,5 Millionen Euro reagiert und vor wenigen Minuten eine Erklärung abgegeben, die die Kritik der Stadt an ihrer Person als „Sturm im Wasserglas“ bezeichnet.

„Wenn ein solcher kapitaler Fehler wie die verpasste Frist bei der Antragstellung für die Kita-Förderung passiert, sollte es eigentlich in erster Linie um Aufklärung gehen, wie so etwas passieren kann und wieweit Absicherungssysteme funktionieren bzw. etabliert werden müssen, damit sich derartige Fehler nicht wiederholen. Aber es gibt anscheinend in der öffentlichen Diskussion kein größeres Bedürfnis als Schuldige festzumachen, so dass jede Äußerung – und selbst wenn sie nur eine Fragestellung aufwirft – mit persönlicher Schuldzuweisung gleich gesetzt wird.“ – So Bahr in einer Pressemitteilung, die vor wenigen Minuten über den Ticker ging. Diese Pressemitteilung ist mit der Überschrift „Sturm im Wasserglas“ betitelt.

Es sei von der SPD nie bestritten worden, dass die Verantwortung für die Antragstellung und die Fristeinhaltung beim Jugendamt und damit im Zuständigkeitsbereich des Sozialreferats liege, so Bahr weiter. Die Augsburger SPD-Chefin bleibt auch bei ihrer Feststellung, dass es ein referatsübergreifendes Absicherungssystem für Anträge dieser Größenordnung geben müsse: „Es stellt sich aber schon die Frage, wieweit es Absicherungssysteme gibt, um bei Antragstellungen dieser Größenordnung zu vermeiden, was eben passiert ist. Ich bin mir sicher, dass dazu verwaltungsintern inzwischen entsprechende Regelungen getroffen wurden. Ansonsten eignet sich dieses Thema nicht für parteipolitische Auseinandersetzungen, auch wenn die Öffentlichkeit dies gerne so behandeln will. Es geht jetzt in erster Linie darum, Schäden für die Stadt abzuwenden.“

Foto: Ulrike Bahr — Bildnachweis:(c) Susie Knoll

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Stadt bürstet SPD-Chefin Ulrike Bahr ab

Oberbürgermeister Kurt Gribl und Sozialreferent Stefan Kiefer kritisieren Äußerungen der Augsburger SPD-Chefin Ulrike Bahr Von Siegfried Zagler Die Augsburger SPD-Chefin Ulrike Bahr hat am 28. April auf dem Parteitag der Augsburger SPD eine für ihre Verhältnisse bemerkenswerte politische Rede gehalten. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Rechenschaftsbericht, der zwischen politischer Anklage und Wahlkampfmobilmachung changiert. […]

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Kita-Fördermittelskandal: „Dass am Ende keiner schuld ist, kann man den Bürgern nicht vermitteln“

Nachdem im Fördermittelskandal der Augsburger Stadtverwaltung, die knapp 28,5 Millionen Euro Fördergelder nicht abholte, indem sie die Antragsfrist versäumte, das öffentliche Interesse ein wenig nachgelassen hatte, schlug auf dem Augsburger SPD-Parteitag die SPD-Vorsitzende Ulrike Bahr ein neues Kapitel auf. Am Samstag, den 28. April, versuchte die Augsburger SPD-Unterbezirksvorsitzende Bahr in ihrer Eröffnungsrede auf der ordentlichen […]

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„Eine neue Tiefgarage ist wirklich fehl am Platze“

Professor Dr. Hartmut Topp ist ein international renommierter und hoch angesehener Stadt- und Verkehrsplaner.  Im Februar 2009 hatte er den Vorsitz in der Jury inne, die sich beim Planungswettbewerb bezüglich des Augsburger Königsplatzumbaus für den Wunderle-Entwurf entschied. Diese Planung gilt als Grundlage für die Umgestaltung des Augsburger Königsplatzes wie er heute ist. DAZ: Herr Topp, […]

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Mehr öffentliche Toiletten in Augsburg gefordert

Die Fraktion von Pro Augsburg nimmt die stetig ansteigende Zahl der Touristischenübernachtungen zum Anlass, mehr öffentliche Toiletten für die Innenstadt anzumahnen. Öffentliche Toiletten seien in der Augsburger Innenstadt Mangelware, so die vierköpfige Stadtratsfraktion von Pro Augsburg, die gestern den Antrag einbrachte, prüfen zu lassen, ob nicht weitere Toilettenanlagen für Besucher der Stadt notwendig und zweckmäßig […]

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WBG Augsburg übergibt 10.000. Wohnung

Über 10.000 Wohnungen hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) seit Kurzem in ihrem Bestand. Diese Ereignis feierte sie am vergangenen Samstag mit einer symbolischen Schlüsselübergabe und einem „Tag der offenen Tür“. In der Wohnanlage „Offinger Straße“ übergibt die WBG in diesem Frühjar weitere 45 geförderte Wohnungen an ihre Mieter. Damit verfügt die Wohnbaugruppe über mehr als […]

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Nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Kommunen

Nachhaltigkeitsbeirat lädt zum Spitzengespräch ein „Aktuelle Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung und die Rolle der Kommunen“ ist das Thema eines öffentlichen Spitzengesprächs zwischen Prof. Dr. Günter Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung aus Berlin, und Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Es findet statt am Montag, 23. April, 16:30 Uhr im Rathaus, Oberer Fletz. Auf Einladung […]

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Zoo: Grundsteinlegung fürs neue Elefantenhaus

Im Herbst 2019 soll das Augsburger Elefantenhaus fertig sein. Sechs Millionen Euro soll es kosten, ein Drittel davon wird über den städtischen Haushalt finanziert. Vergangenen Donnerstag wurde der Grundstein für das Elefantenhaus gelegt. Mit zwei Millionen Euro unterstützt die Stadt Augsburg den Bau für die neue Elefanten-Unterkunft. Dies wurde auch in den Koalitionsverträgen des Augsburger […]

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Fördergeld-Desaster: SPD-Fraktion begrüßt Abberufung von Nölke-Schaufler – Schafitel fordert Disziplinarverfahren und Kiefers Rücktritt

Die Enthebung der Amtsleiterin Sabine Nölke-Schaufler (Familien- und Jugendamt), die wohl eine Verfristung eines 28,5 Millionen-Euro-Fördergeld-Antrags zu verantworten hat, wird von der SPD begrüßt und als angemessene Maßnahme bewertet. Anders sieht es Stadtrat Volker Schafitel (FW), der seine Forderung erneuert, dass Sozialreferent Stefan Kiefer zurückzutreten habe. Für die direkt beteiligten Verwaltungsbeamten fordert Schafitel ein Disziplinarverfahren.

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Fördergeld-Desaster: Stadt reagiert mit „Bauernopfer“

Der Sachverhalt, dass die Stadt Augsburg damit rechnen muss, dass ihr 28,5 Millionen Euro Fördergelder wegen eines verfristeten Antrags verloren gehen, hat zur ersten personellen Konsequenz geführt: Amtsleiterin Sabine Nölke-Schaufler muss ihr Amt abgeben.

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