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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Fördergeld-Desaster: Stadt reagiert mit „Bauernopfer“

Der Sachverhalt, dass die Stadt Augsburg damit rechnen muss, dass ihr 28,5 Millionen Euro Fördergelder wegen eines verfristeten Antrags verloren gehen, hat zur ersten personellen Konsequenz geführt: Amtsleiterin Sabine Nölke-Schaufler muss ihr Amt abgeben.

Sabine Nölke-Schaufler

Sabine Nölke-Schaufler


Sabine Nölke-Schaufler (53) bleibt nicht länger Leiterin des AKJF. Sie wird die Amtsleitung abgeben. Die arbeitsrechtliche Maßnahme ist zwischen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Sozialreferent Dr. Stefan Kiefer abgestimmt. Wie bekannt, wurde ein Zuschussantrag für die freien Kindertagesstätten in Höhe von rund 28,5 Mio. Euro um einen Werktag zu spät verschickt. Damit droht der Stadt eine Rückzahlung in entsprechender Höhe.

„Vorgesehen ist, dass Sabine Nölke-Schaufler eine angemessene Stelle innerhalb des Sozialreferats erhalten wird, in der sie ihre unbestritten starken Kompetenzen im sozialpädagogischen Bereich einsetzen kann. Über diesen Schritt ist die bisherige Amtsleiterin seit vergangener Woche unterrichtet.“ So heißt es in einer Pressemeldung der Stadt, die vor wenigen Minuten über den Ticker ging.

Wie OB Dr. Gribl und Sozialreferent Dr. Kiefer betonen, werde ihr die Begründung dieses Schritts im persönlichen Gespräch erläutert. Bis der personelle Wechsel im AKJF vollzogen ist, wird das Amt kommissarisch geleitet.


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