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Mittwoch, 22.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Finanzen

Förderung der Augsburger Jugend­verbände gesichert – Kürzungen vom Tisch

Die drohenden massiven Kürzungen bei der Förde­rung der Augs­burger Jugend­verbände sind abgewendet. Die Stadt Augsburg gleicht den Mehrbedarf für die Jahre 2025 und 2026 in Höhe von insgesamt 40.000 Euro aus.

Von Bruno Stubenrauch

Logo (Quelle: sjr-a.de)

Dies teilte der Stadt­jugend­ring Augs­burg (SJR) am Diens­tag mit. Damit können vom SJR ge­plan­te Ein­schnit­te voll­stän­dig zurück­ge­nommen werden. Hinter­grund: Durch eine An­pas­sung der För­der­sätze im Jugend­hilfe­aus­schuss 2024 war der finan­zi­elle Bedarf der Ver­bände auf rund 124.000 Euro ge­stie­gen, wäh­rend der städ­ti­sche Etat bei 84.000 Euro blieb. Der Stadt­jugend­ring musste die Dif­fe­renz zunächst aus eige­nen Rück­lagen decken. Für 2026 zeich­nete sich das­selbe Prob­lem ab, weshalb der SJR bereits Kür­zungen ange­kün­digt hatte.

Sozialreferent Martin Schenkelberg sagte nun eine Finanz­spritze zu. „Die Arbeit der Jugend­verbände zu fördern, ist für mich ein Kern­anliegen. Ich selbst komme aus der katho­li­schen Jugend­arbeit“, so Schenkel­berg. „Jugend­verbände machen Lust auf ehren­amt­liches Engage­ment und bieten Halt und Heimat für junge Menschen.“

Über 58.000 Kinder und Jugendliche sind in Augs­burger Jugend­ver­bänden organi­siert. Der Nach­haltig­keits­bonus kann ebenfalls weiter­geführt werden. SJR-Verbands­koordi­nator Frank Brütting betonte: „Das ist ein wichtiges Signal. Nun richten wir den Blick auf 2027, um eine lang­fristige Lösung zu finden.“ Das struk­tu­relle Problem sei nämlich noch nicht gelöst. Um Jugend­arbeit lang­fristig zu sichern, brauche es eine verläss­liche und dauer­haft ange­passte Finanzierung.

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Grüne fordern Investitionen in Augsburgs Hochschulen

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Beteiligung des Freistaats am Neubau des Römischen Museums wird konkret

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Staatliche Förderung für neues Römermuseum weiter offen

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Grüner Politik-Spitzen­verdiener wirft AfD-Kandidaten Versorgungs­mentalität vor

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Staatstheater-Kosten treiben Bürgerliche Mitte auseinander

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Bürgerliche Mitte attackiert Ausgaben für städtische Empfänge

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Jahreswechsel 2026: Was für Augsburger teurer wird – und wo Entlastung winkt

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FDP fordert ein Römisches Staatsmuseum

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Römisches Museum: Stadt will diesmal kosten­bewusst vorgehen

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