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Dienstag, 11.08.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Bayerische Museen sind deutschlandweit größte Publikumsmagneten

Einrichtungen im Freistaat können deutschlandweit höchste Besucherzahlen verbuchen – rund 19,7 Millionen Besucher im Jahr 2018

Mehr als 300000 Besucher vermelden jährlich die städtischen Kunstsammlungen Augsburg, Tendenz steigend - Foto: Schaezlerpalais © DAZ

Mehr als 300.000 Besucher vermelden jährlich die städtischen Kunstsammlungen Augsburg, Tendenz steigend – Foto: Schaezlerpalais © DAZ

Die bayerischen Museen waren im Jahr 2018 die besucherstärksten Einrichtungen in ganz Deutschland, wie aus dem aktuellen Bericht des Instituts für Museumsforschung hervorgeht. Mit zirka 19,7 Millionen Besuchern konnten sie deutschlandweit die höchsten Besucherzahlen verbuchen. In Bayern gibt es rund 1.250 Museen in staatlicher und nichtstaatlicher Trägerschaft. Der Freistaat fördert die Weiterentwicklung der Museumslandschaft kräftig: Beispielsweise wurde im Juni 2019 das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg neu eröffnet. Die Neue Pinakothek wird grundlegend saniert, das Haus der Kunst hat ab April 2020 mit Dr. Andrea Lissoni einen neuen künstlerischen Leiter und wertvolle Exponate der staatlichen Sammlungen in München werden in fränkischen Museen künftig eine neue Heimat finden.

Darüber hinaus entwickeln die Museen in allen Regionen immer wieder neue Angebote für unterschiedliche Zielgruppen, quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten. Interaktive und digitale Ausstellungskonzepte sind für die Kultureinrichtungen selbstverständlich und ermöglichen multimediale Kulturbegegnungen.

Dass diese Angebote von den Museumsbesucherinnen und -besuchern gerne angenommen werden, zeigen die Besucherzahlen der einzelnen Häuser: So konnte Kunstminister Sibler zum Beispiel nach nur acht Wochen Öffnungszeit den 200.000 Besucher im Museum der Bayerische Geschichte in Regensburg begrüßen, inzwischen sind es bereits rund 350.000 Besucherinnen und Besucher. Erst kürzlich empfing Sibler zudem im tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg den millionsten Besucher. Neben den staatlichen Museen und Sammlungen mit ihren Zweigstellen im gesamten Freistaat tragen insbesondere auch die nichtstaatlichen Einrichtungen zur hohen Sichtbarkeit von Kunst und Kultur in allen Regionen Bayerns bei.

„In unseren Museen können wir unserer Kultur und ihren unterschiedlichsten Ausprägungen ebenso begegnen wie anderen Kulturen. Hier erfahren wir etwas über Ursprünge, Vorfahren und über uns selbst. In Museen können wir aufspüren, was uns Menschen zu Menschen macht“, so Sibler über den Wert der Einrichtungen.