„Wir sind die wählbare Alternative“
CSM-Spitzenkandidat Hermann Weber im DAZ-Interview
Die Frage, wie eine Augsburger Stadtregierung nach dem 16. März aussehen könnte, beschäftigt im politischen Augsburg nicht wenige Köpfe. Die Feststellung, dass dies immer noch der Wähler zu entscheiden habe, ist natürlich zutreffend. Für wen sich der Wähler entscheidet, könnte allerdings auch davon abhängen, wie sich nach der Wahl die gewählten Räte verhalten. Um es zu vereinfachen: Wer Grün wählt, wählt im Geiste auch immer ein wenig die SPD mit, weil der Grüne Wähler davon ausgeht, dass Rot-Grün in Augsburg nach der Wahl eine Koalition schmieden, falls es dafür eine Mehrheit gäbe. Welche möglichen Koalitionen stehen noch im Raum? Mit wem könnte zum Beispiel die CSU koalieren? Auf dem Neujahrsempfang der CSU staunten Insider nicht schlecht, als die beiden Frontmänner der möglichen bürgerlichen CSU-Koalitionspartner CSM und Pro Augsburg (Hermann Weber und Peter Grab) desavouiert wurden, indem sie weder begrüßt noch erwähnt wurden.
