Verträge mit Bücker und Héja verlängert – Staatstheater setzt auf Kontinuität
Der Stiftungsrat der Stiftung Staatstheater Augsburg hat die Verträge mit Staatsintendant André Bücker bis 2034 und mit Generalmusikdirektor Domonkos Héja bis 2033 verlängert. Das teilte die Stadt am 27. Juli mit.
Von Bruno Stubenrauch

Seit 10 Jahren Baustelle: Theater am Kennedyplatz (Bild: DAZ)
Die Verträge wurden mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrats, Oberbürgermeister Dr. Florian Freund, unterzeichnet. Der Stiftungsrat mit sechs ehrenamtlichen Mitgliedern – je drei vom Freistaat und der Stadt eingesetzt – ist für die Bestellung des Intendanten und des Direktors zuständig. Das ehemals städtische Theater wird seit 1. September 2018 als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts geführt. Der Vorsitz wechselt alle drei Jahre zwischen Stadt und Freistaat.
Bücker folgte 2017 auf Juliane Votteler, die das Haus von 2007 bis 2017 leitete. Da das Große Haus am Kennedyplatz wegen Brandschutzmängeln seit Juni 2016 geschlossen ist, konnte Bücker es in seiner gesamten Amtszeit noch nie als Stammspielstätte bespielen. Das Theater spielt seither im Interim.
Héja ist seit der Spielzeit 2015/16 Generalmusikdirektor und künstlerischer Leiter der Augsburger Philharmoniker. Das Orchester des Staatstheaters hat als B-Orchester 70 Planstellen und soll ab der Spielzeit 2026/27 in einem dreijährigen Prozess zum A-Orchester hochgestuft werden. Seit vielen Jahren setzt sich Héja auch für das Thema Inklusion ein und arbeitet regelmäßig mit dem Augsburger Inklusionsorchester „Die Bunten“ zusammen.