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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

„Theaterpredigt“ zum Freischütz

„Kirche und Theater, zwei wichtige Kulturräume der Stadtgesellschaft, haben viele Gemeinsamkeiten: Hier wie dort werden die großen Fragen über Sinn, Zusammenleben und die Rolle des Menschen in der Welt verhandelt. Warum also schließen wir uns nicht zusammen und diskutieren gemeinsam über Bühne und Welt?“
So beginnt eine Pressemitteilung des Augsburger Stadttheaters zu einem neuen Theaterformat, das in die Kirche verlegt wurde: Im Rahmen einer gottesdienstlichen Feier wird bei der ersten Augsburger Theaterpredigt am morgigen Sonntag, den 8. Oktober 2017, in St. Anna (16 Uhr) über den schauerlichen Bann des Bösen gepredigt, unter dem Max in Carl Maria von Webers »Der Freischütz« steht. Gerahmt wird die Predigt von musikalischen Beiträgen der international gefeierten Sopranistin Jihyun Cecilia Lee, die zum Ensemble des Augsburger Stadttheaters gehört und im aktuellen Freischütz auf der Bühne das Ännchen verkörpert. Referent der ersten Theaterpredigt ist Dr. Florian Schuller, katholischer Geistlicher und Direktor der Katholischen Akademie in Bayern mit Sitz in München.

Schuller war langjährig als Studenten- und Hochschulpfarrer an der Universität Augsburg sowie als Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg tätig. Nebenbei lehrte er an der Fachhochschule Augsburg. Seit 1992 ist er Pfarrer in Straßberg. Die neu ins Leben gerufene Reihe der Augsburger Theaterpredigten soll den ökumenischen Dialog zwischen Kunst und Religion fördern. Sie finden regelmäßig in den Kirchengemeinden St. Moritz und St. Anna über ein Werk des aktuellen Spielplans statt. Der Eintritt ist frei.


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