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Montag, 31.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Sensoren für Lechhauser Bäume

​Die Stadt Augsburg setzt bei der Pflege ihres urbanen Grün­bestands auf digitale Unterstützung. Am Stadtplatz in Lechhausen wurden neuartige Sensoren im Boden installiert. Sie messen die Bodenfeuchte in Echtzeit und ermöglichen ein gezieltes, ressourcenschonendes Gieß­mana­ge­ment.

​Von Bruno Stubenrauch

(v. l.) Robert Dettenrieder (AGNF), Umweltreferent Frank Pintsch, Susanne Stippler (Stadtsparkasse Augsburg) und Cornelia Kollmer (Kuratoriumsvorsitzende der Stiftergemeinschaft HAUS DER STIFTER) waren beim Einbau der neuen Sensorik am Stadtplatz Lechhausen vor Ort. (Bild: Michael Hochgemuth / Stadt Augsburg)

​Um die Vitalität der Stadtbäume auch bei anhaltenden Trockenperioden zu sichern, kommt in Augsburg ein digitales Gießmanagement zum Einsatz. Beim Einbau der neuen Sensorik am Stadtplatz Lechhausen machten sich Vertretende aus Politik, Umweltamt und Stiftungsbereich vor Ort ein Bild von der Technik.

​Präzise Daten statt Gießen nach Gefühl

​Das System setzt auf Sensoren im Wurzelbereich der Bäume, die kontinuierlich Daten zu Bodenfeuchtigkeit und Durchfeuchtungsgrad übermitteln. Für das städtische Gießmanagement bietet dies handfeste Vorteile:

  • Bedarfsgerechte Bewässerung: Die Gießfahrzeuge werden gezielt dort eingesetzt, wo die Messwerte im Boden ein tatsächliches Feuchtigkeitsdefizit anzeigen.
  • Wasser- und Ressourceneinsparung: Unnötige Fahrten und Überwässerung werden vermieden, was sowohl Wasser als auch Treibstoff spart.
  • Frühzeitiger Schutz: Trockenschäden an den Bäumen können erkannt werden, bevor sichtbare Schäden im Kronenbereich entstehen.

​Unterstützung durch das HAUS DER STIFTER

​Ermöglicht wurde das Projekt am Stadtplatz Lechhausen durch die Unterstützung der Stiftergemeinschaft HAUS DER STIFTER der Stadtsparkasse Augsburg. Die Dachstiftung bündelt regionales bürgerschaftliches Engagement und unterstützt unbürokratisch lokale Projekte in den Bereichen Umwelt, Kultur und Soziales.