Warnstreik legt swa-Nahverkehr am Donnerstag lahm
Im Tarifkonflikt im Nahverkehr ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Stadtwerke Augsburg (swa) für Donnerstag, 19. Februar, zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Busse und Straßenbahnen werden voraussichtlich nur eingeschränkt oder gar nicht verkehren.
Dies teilten die Stadtwerke am Dienstag Nachmittag, 17. Februar mit. Ein Notfahrplan ist wegen der unklaren Streikbeteiligung nicht möglich. Vom Streik betroffen sind alle Beschäftigten und Auszubildenden im TV-N (Tarifvertrag Nahverkehr), darunter Fahrpersonal, Werkstätten und Verkehrslenkung. Nach bisherigen Erfahrungen ist nicht mit einem geordneten Betrieb zu rechnen.
Einzelne, an private Unternehmen vergebene Linien – darunter die Stadtteillinien 21 (Bärenkeller), 38 (Göggingen/ Inningen/ Bergheim) sowie teilweise 24/25 (Haunstetten) – könnten fahren. Ein kurzfristiger Ersatz durch externe Busse auf swa-Linien ist technisch und organisatorisch nicht umsetzbar. Die swa empfehlen, auf AVV-Busse oder Regionalbahnen auszuweichen. Dort wird mit erhöhtem Fahrgastaufkommen gerechnet.
Aktuelle Informationen zu den Tarifverhandlungen veröffentlicht der Kommunaler Arbeitgeberverband Bayern:
