Psychosoziale Gesundheit fördern: Stadt Augsburg führt Papilio ein
Die Stadt Augsburg führt in ihren Kitas und Grundschulen die wissenschaftlich fundierten Präventionsprogramme der Organisation Papilio ein.
Von Bruno Stubenrauch

Das Ziel der Initiative ist es, die sozial-emotionalen Kompetenzen und die psychosoziale Gesundheit von Kindern im Alter von null bis neun Jahren nachhaltig zu stärken und Verhaltensproblemen frühzeitig vorzubeugen.
Was Papilio ist
Papilio setzt auf Prävention in den prägenden ersten Lebensjahren. Im Mittelpunkt des Konzepts stehen pädagogische Fachkräfte, Kitaleitungen und Hortmitarbeiter: Sie werden durch gezielte Fortbildungen geschult, Beziehungen bewusst und feinfühlig zu gestalten sowie Kinder beim Verstehen von Gefühlen und dem fairen Lösen von Konflikten professionell zu begleiten.
Das Programm gliedert sich in drei altersgerechte Bausteine:
- Papilio-U3: Für Kleinkinder unter drei Jahren;
- Papilio-3bis6: Für den Kindergartenbereich;
- Papilio-6bis9: Für den Übergang und die Zeit in der Grundschule und im Hort.
Qualität und nachhaltige Verankerung
„Wir wollten ausschließlich etwas einsetzen, was hohe Qualität hat und gut evaluiert ist. Zudem suchten wir einen durchgehenden Ansatz, den wir nachhaltig in der Konzeption verankern können“, erklärt Diana Schubert, Leiterin der städtischen Kindertageseinrichtungen. Dr. Charlotte Peter von Papilio ergänzt, dass das Programm den Fachkräften praktische Werkzeuge an die Hand gebe und sie dadurch im pädagogischen Alltag auch selbst entlaste.
Ermöglicht wird die flächendeckende Einführung in Augsburg durch die Unterstützung der BARMER als Präventionspartner, der Stadt Augsburg sowie des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), initiiert durch die Stiftung Deutsches Forum Kriminalprävention (DFK).
Logo: Papilio gGmbH