Olympiade: Stadt Augsburg begrüßt DOSB-Entscheidung für München
Die Stadt Augsburg reagiert erfreut auf das grüne Licht für die Münchner Olympia-Bewerbung (2036, 2040 oder 2044). Mit dem Eiskanal und der WWK-Arena ist Augsburg fest als Austragungsort im Konzept verankert – OB Dr. Florian Freund sieht darin enorme Chancen für die Region.
Von Bruno Stubenrauch

Kanuslalom-Strecke Eiskanal im Olympiapark Augsburg (Bild: Michael Neumann)
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. September 2026 in Baden-Baden setzte sich München gegen den Mitbewerber Köln/Rhein-Ruhr durch. Während Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zur Zurückhaltung mahnte („Wir müssen das erst verdauen und am Boden bleiben“), sieht man im Augsburger Rathaus große Impulse für Wirtschaft, Infrastruktur und internationale Sichtbarkeit.
„Die Entscheidung des DOSB ist eine hervorragende Nachricht für Bayern, für unsere Region und für Augsburg“, betonte der Oberbürgermeister. Er kündigte an, den Prozess persönlich und mit voller Kraft zu begleiten.
Eiskanal wird jetzt schon gesichert
Unabhängig vom weiteren Ausgang des Auswahlverfahrens sichert die Stadt bereits die Zukunft des Eiskanals: Der Stadtrat hat beschlossen, Regulierbauwerke einzubauen, um die Wasserversorgung der Kanustrecke auch bei Niedrigwasser zuverlässig zu gewährleisten. Das Vorhaben befindet sich derzeit in der Planungsphase.
Im nächsten Schritt tritt der DOSB nun in den vertieften Austausch mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).