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Samstag, 24.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Halbzeit: Augsburg drückt, Union verteidigt in Unterzahl

Der FC Augsburg hatte gegen Union Berlin nach einem Platzverweis für die Gäste in der 19. Minute gute Voraussetzungen, um den Druck zu erhöhen, findet bislang aber noch zu selten die entscheidende Lücke. Es steht 0:0.

Die Fuggerstädter starteten druckvoll und kamen früh durch Rieder zu einer ersten guten Möglichkeit, dessen Flachschuss Union-Keeper Rønnow jedoch problemlos parierte. Nach dem verletzungsbedingten Wechsel von Brackelmann zu Gouweleeuw musste Augsburg zunächst etwas umstellen, ehe die Partie in der 19. Minute eine entscheidende Wendung nahm: Der ehemalige FCA-Spieler Uduokhai sah nach einer Notbremse an Gregoritsch Rot.

Doch auch in Überzahl tat sich Augsburg gegen den nun tief stehenden Berliner Abwehrblock schwer. Gregoritsch setzte den Ball nach einer guten Kombination über das Tor, Distanzschüsse von Ibrahimović und Rieder verfehlten ebenfalls ihr Ziel. Kurz vor der Pause häuften sich die Augsburger Annäherungen, zwingende Abschlüsse blieben aber aus.

Für die zweite Halbzeit ist noch alles drin: Union muss mit zehn Mann weiter verteidigen, während Augsburg mit mehr Tempo, präziseren Pässen und konsequenteren Abschlüssen den numerischen Vorteil nutzen kann. Die Chancen auf einen erfolgreichen zweiten Durchgang sind da!


Tore:

keine

Startaufstellungen:

FC Augsburg: Dahmen – Bah, Matsima, Brackelmann (8. Gouweleeuw) – M. Wolf, Massengo, Rieder, Behrens, Kade, Ibrahimovic – Gregoritsch

1. FC Union Berlin: Rønnow – Haberer, van den Bosch, Uduokhai, Rothe – Schäfer, R. Khedira, Aebischer, Burcu (25. Querfeld) – Jeong, Skarke