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Dienstag, 02.06.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Verkehrspolitik

Grüne zur autofreien Maxstraße: Es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie und Wann

Die Augsburger Grünen haben in ihrem aktuellen Newsletter verdeutlicht, dass sie bei der innerstädtischen Verkehrspolitik einen harten Kurs fahren wollen

Autofreie Maxstraße während der Entschärfung der “Weihnachtsbombe” 2016 © DAZ

In der Grünen Verlautbarung wird zunächst auf den Koalitionsvertrag referiert: “Der mit der CSU vereinbarte Koalitionsvertrag enthält unter dem Stichwort „Autofreie Innenstadt“ ausdrücklich das „Pilotprojekt ,Autofreie Maximilianstraße‘ für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum“. – Bei der autofreien Maximilianstraße geht es somit nicht mehr um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wie“ und „Wann“.

Natürlich müsse der Stadtrat vor einer Realisierung die entsprechenden Details ausarbeiten und einen Zeitplan aufstellen. Ähnlich wie bei den bestehenden Fußgängerbereichen könne es Ausnahmeregelungen für den Lieferverkehr am frühen Vormittag geben.

“Mit dem erklärten Ziel der höheren Aufenthaltsqualität nicht vereinbar erscheinen hingegen in der öffentlichen Diskussion teils nun ins Spiel gebrachte weitere dauerhafte Ausnahmen”, so die Grünen, die in diesem Statement auch betonen, dass im Koalitionsvertrag die Befreiung der Altstadt vom Durchgangsverkehr (Durchfahrtsverbote für das Lechviertel) und die Verkehrsberuhigung (Tempo 20) in der Karolinenstraße festgeschrieben sei.