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Freitag, 23.07.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA: Mit Fanprotesten ist nicht zu rechnen

Samstag, 5. Mai. In wenigen Stunden wird die sportlich erfolgreichste Saison in der Geschichte des FCA zu Ende gehen. Dass nach der selbstzerstörerischen Öffentlichkeitsarbeit des FCA und den damit verbundenen Spekulationen um FCA-Trainer Luhukay noch Fußball gespielt wird, gehört in Augsburg eher zu den Randerscheinungen des 34. Spieltages der Fußballbundesliga. Der FCA spielt heute zu Hause gegen den Hamburger SV. Würde der FCA das Spiel gewinnen, könnte er sich in der Tabelle um einen Rang verbessern, den HSV überholen und die die Saison mit Platz 14 abschließen. Es wird geschätzt, dass aufgrund des Verteilungsschlüssel des neuen Medienvertrags der DFL bei diesem Spiel zirka 600.000 Euro im Pott liegen. In Augsburg scheint das niemand zu interessieren. Auf dem aktuell stattfindenden Fanmarsch – zirka 500 FCA-Ultras marschieren von der Innenstadt zur SGL-Arena – war in Erfahrung zu bringen, dass die Fan-Choreographie im Stadion weder Proteste gegen Walther Seinsch noch gegen Manfred Paula vorsieht. Man werde sich allgemein „bei der Mannschaft für die geile Saison bedanken und wie gehabt der beste 12. Mann der Liga sein“, so verschiedene Ultra-Gruppierungen zur DAZ. Dennoch bleibt die Anspannung bei den FCA-Verantwortlichen groß, da man unerwartete Ereignisse in der angespannten und chaotischen Situation nicht ausschließen kann. In Sachen Berichterstattung wird mit dem Leiter des städtischen Medien- und Kommunikationsamtes Ekkehard Schmölz ein Profi als DAZ-Gastautor aus der SGL Arena berichten.