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Montag, 25.10.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

„Es ist nicht entscheidend, ob man eine Mehrheit findet, sondern ob es richtig oder falsch ist“

Peter Grab hat auf dem Neujahrsempfang von Pro Augsburg eine programmatische Rede gehalten.

Peter Grab

Augsburgs Kulturreferent Peter Grab wurde aufgrund seines Vorstoßes Richtung Freistaat in Sachen höhere Bezuschussung des Augsburger Stadttheaters seinerzeit von der DAZ gelobt. Ein Vorgangmit Seltenheitswert. Peter Grab bekommt selten gute Presse. Ku.spo, Biennale-Konzept und zuletzt die geplante Umstrukturierung des Kulturamtes wurden öffentlich zerschossen. Am 5. Februar, auf dem Neujahrsempfang der Wählervereinigung Pro Augsburg, verteidigte Augsburgs Kulturreferent seine Projekte aus seiner Sicht und attackierte dabei die Rathausopposition.

„Ohne Antwort auf aktuelle Probleme“

„SPD und Grüne sind aus Grundsatz gegen alle Konzepte, die von mir beziehungsweise von Pro Augsburg kommen. Das zeugt nicht von professioneller Politik, schon gar nicht ist dies Sachpolitik! Sie zeigen außerdem auf, wie festgefahren und rückwärts gerichtet sie agieren. Von Innovation keine Spur“, so Grab, der seine Schelte an der Opposition (und an der CSU – wenn auch nicht namentlich) sehr konkret an den politischen Debatten um seine Projekte ausrichtete. Die politischen Gegner würden im Unzeitgemäßen verharren, ohne Antwort auf aktuelle Probleme, so Grab. Gestern Abend äußerte sich Peter Grab gegenüber der DAZ folgendermaßen: „Für mich ist es nicht entscheidend, ob die Medien etwas gut finden oder nicht, auch nicht ob es dafür eine Mehrheit gibt. Entscheidend ist nur, ob eine Sache richtig ist – oder nicht.“ Die DAZ war auf Pro Augsburgs Neujahrsempfang nicht zugegen. Grund genug, die „programmatische Rede“ (Peter Grab) des Kultur/Sportreferenten der Stadt Augsburg nachzureichen.

» “Mut zu Veränderung” – Rede von Peter Grab (pdf, 95 kB)