DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Sonntag, 25.10.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Coronakrise: Konzept “Kulturwinter” soll Not der Kulturszene mindern

Die Stadt Augsburg plant ein Kulturzelt auf dem Gaswerkgelände in Oberhausen. Realisiert werden soll das Ganze in Anbetracht der aktuellen Infektionszahlen im Januar und Februar 2021.

Gaswerkgelände Foto: DAZ-Archiv

Es half nur wenig, aber es half: Die “Sommerbühne” im Annahof, der “Augsburger Kultursommer” auf der Freilichtbühne, “Kultur vor dem Fenster” waren städtsche Sommerformate, die in den vergangenen Monaten die gebeutelte Augsburger Kulturszene unterstützen, indem man mit extra organisierten Auftrittsmöglichkeiten die corona-bedingten Einnahmeverluste für Künstler zu verringern verstand.

Der Sommer ist vorbei, deshalb hat das Kulturreferat einen „Kulturwinter am Gaswerk“ entwickelt: Ende Januar soll für vier bis sechs Wochen ein „Kulturzelt“ (eine Art Zirkuszelt samt Bühnentechnik) Ausweichmöglichkeiten auf dem Gaswerkareal schaffen – für 150 bis 200 Zuschauer.

Diese Besucherzahl würde aktuell den bayerischen Infektionsschutzmaßen widersprechen, da sich Augsburg binnen weniger Tage zu einem Covid-19-Hotspot entwickelt hat. Aus diesem Grund hat Ordnungsreferent Frank Pintsch auf seiner Facebookseite erwähnt, dass auch dieses Konzept nur abhängig vom Infektionsgeschehen genehmigt und durchgeführt werden könne.