Wendejahre
Maximilian I.
DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 18.06.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

AfD Augsburg mit prominentem Unterstützer

Gottfried Neumann, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Augsburger Aktienbank AG und jahrzehntelang in verschiedensten Ehrenämtern engagiert, wird die AfD bei den Europa- und Kommunalwahlen 2014 unterstützen.

Gottfried Neumann

Gottfried Neumann


Neumann zu seiner Entscheidung: „Ich bin Europäer und habe nichts gegen Europa und teile die Auffassung der AfD. Die tiefe Sorge um die Zukunft der nachfolgenden Generationen veranlasst mich, meine Stimme zu erheben. Als Banker habe ich gelernt, dass man niemals gutes Geld schlechtem hinterher werfen soll.“ Es gelte den gravierenden Fehlentwicklungen in Europa entgegen zu wirken, so der 71-Jährige weiter.

Auch zur Kommunalwahl im März macht Neumann eine klare Aussage: „Er wird Zeit, dass in das Augsburger Rathaus endlich frischer Wind einzieht. Diese Hoffnung bestand vor sechs Jahren schon einmal, allerdings stellte sich das allenfalls als „leichtes Lüftchen“ dar.“ Die auch in Augsburg vorhandene Kompetenz aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Kirche müsse mehr genützt werden, so Neumann, der sich von seinem Schritt in die Öffentlichkeit erhofft, dass mehr erfahrende, erfolgreiche und bekannte Persönlichkeiten in Augsburg und Deutschland „Flagge zeigen“ statt im Verborgenen Kritik zu üben und frischen Wind in die verkrustete Parteienlandschaft bringen. Die AfD stellt am 30. November die Liste ihrer Stadtratskandidaten auf.

Gottfried Neumann trat vor drei Jahren in seiner Funktion als AEV-Ehrenpräsident mit einen Aufsehen erregenden offenen Brief an OB Kurt Gribl in Sachen Curt-Frenzel-Stadion an die Öffentlichkeit, der vom Oberbürgermeister mit einem ebenso offenen Brief beantwortet wurde. Der Schriftverkehr löste damals großes Medienecho aus (auch die DAZ berichtete).

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Berichtigung: In der ursprünglichen Fassung des Artikels stand, dass Herr Neumann im Zug der Diskussionen um seinen offenen Brief das Amt des AEV-Ehrenpräsidenten abgegeben habe. Das ist nicht richtig, da dieses Ehrenamt auf Lebenszeit verliehen wird. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.



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