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Montag, 27.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Gerüchte-Melder XIV

Nach der Stadtratswahl ist vor der Referentenwahl. In der Zwischenzeit müssen sich die gewählten Stadträte mit „ihren“ Parteien und zusammen mit „ihrem“ Oberbürgermeister auf einen Kurs verständigen. Dabei geht es, sollte man meinen, um Themensetzungen für die kommende Ratsperiode. Am 2. Mai wird in Augsburg ein zweites Mal gewählt: Der Stadtrat wählt „seine“ Referenten. In der Zeit zwischen der Kommunalwahl und der Refentenwahl ist alles im Fluss. In dieser Zeit entstehen in den Parteistuben täglich neue Pläne, die sich als Gerüchte verbreiten und von Auguren bewertet werden. Bis zur Referentenwahl gibt es deshalb das DAZ-Format „Gerüchte-Melder“.

Kulturreferent: Thomas Weitzel befindet sich auf der Zielgeraden

Die Überraschungsreferenten der neuen Stadtregierung sind auf Parteienebene durch. Ob sie vom Stadtrat in geheimer Wahl am 2. Mai gewählt werden, steht auf einem anderen Blatt. Nur eine Sache scheint gesichert: Was dem SPD-Kandidaten vom Scheitel bis zur Sohle fehlt, ist das Merkmal des anderen: Kompetenz. Die Rede ist von Dirk Wurm und Thomas Weitzel. Während beim designierten Ordnungsreferenten Dirk Wurm sogar die Zugangsvoraussetzungen nach Wahlbeamtengesetz (Artikel 12; Absatz 2) in Frage gestellt werden, steht die fachliche wie formale Eignung des Kulturamtsleiters Thomas Weitzel für das Amt des Kulturreferenten außer Frage.