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Mittwoch, 29.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Verträge mit Bücker und Héja verlän­gert – Staats­theater setzt auf Konti­nu­ität

Der Stiftungs­rat der Stiftung Staats­theater Augs­burg hat die Verträge mit Staats­in­ten­dant André Bücker bis 2034 und mit General­mu­sik­di­rektor Domo­nkos Héja bis 2033 verlän­gert. Das teilte die Stadt am 27. Juli mit.

Von Bruno Stubenrauch

Seit 10 Jahren Baustelle: Theater am Kennedy­platz (Bild: DAZ)

Die Verträge wurden mit dem Vorsit­zenden des Stiftungs­rats, Ober­bür­ger­meister Dr. Florian Freund, unter­zeichnet. Der Stiftungs­rat mit sechs ehren­amt­lichen Mitglie­dern – je drei vom Frei­staat und der Stadt eingesetzt – ist für die Bestel­lung des Intendanten und des Direktors zuständig. Das ehema­ls städti­sche Theater wird seit 1. September 2018 als rechts­fä­hige Stiftung des öffent­lichen Rechts geführt. Der Vorsitz wech­selt alle drei Jahre zwischen Stadt und Frei­staat.

Bücker folgte 2017 auf Juli­ane Vot­teler, die das Haus von 2007 bis 2017 leitete. Da das Große Haus am Kennedy­platz wegen Brand­schutz­män­geln seit Juni 2016 geschlos­sen ist, konnte Bücker es in seiner gesamten Amts­zeit noch nie als Stamm­spiel­stätte bespielen. Das Theater spielt seit­her im Interim.

Héja ist seit der Spiel­zeit 2015/16 General­mu­sik­di­rektor und künst­le­ri­scher Leiter der Augs­burger Phil­har­mo­niker. Das Orchester des Staats­theaters hat als B-Orchester 70 Plan­stellen und soll ab der Spiel­zeit 2026/27 in einem drei­jäh­rigen Prozess zum A-Orchester hoch­ge­stuft werden. Seit vielen Jahren setzt sich Héja auch für das Thema Inklu­sion ein und arbeitet regel­mäßig mit dem Augs­burger Inklu­sions­orchester „Die Bunten“ zusammen.