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Donnerstag, 24.09.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Umwelt

Hochablaß: swa beginnen mit Fischtreppe

Mitte August beginnen die Stadtwerke Augsburg (swa) mit dem Bau einer Fisch­auf­stiegs­anlage am Hochablaß. Mit 70 Becken wird künftig ein Höhen­unter­schied von fast acht Metern für Fische und Klein­lebewesen über­wunden. Das Wehr wird damit erstmals seit über 120 Jahren durch­gängig. Die Bauzeit beträgt voraus­sicht­lich eineinhalb Jahre.

Von Bruno Stubenrauch


Unterhalb der sogenannten „Bastion“ beginnen die swa ab 10. August mit dem Bau der Fisch­auf­stiegs­anlage (Bild: swa/Thomas Hosemann)

Die Anlage entsteht unterhalb der soge­nannten Bastion auf der östlichen Lechseite in Hochzoll. Die 70 Becken sind jeweils vier mal zwei Meter groß und werden in Serpen­tinen angelegt. Sediment am Boden lädt die Fische zum Ausruhen ein. „Die Anlage ist eine wichtige Investi­tion in die Arten­vielfalt und den Schutz unserer Gewässer“, erklärt swa-Sprecher Jürgen Fergg.

Hochablaß bleibt für Fußgänger frei

Der Bau der Fischaufstiegsanlage war eine Auflage beim Bau des 2013 in Betrieb gegange­nen Wasser­kraft­werks am Hochablaß. Die Planungen wurden mehrfach über­arbeitet – unter anderem, um die Anlage mit dem UNESCO-Welt­kultur­erbe Wasser­manage­ment­system Augsburg in Einklang zu bringen.

Fußgänger können den Lechsteg über den Hochablaß weiterhin nutzen. Ein­schrän­kungen für Anwohner sollen gering­gehalten werden, Lärm durch das Einrammen von Spund­wänden ist jedoch nicht ganz zu vermeiden. Die Bauzeit ist abhängig vom Pegel­stand des Lechs; bei Hoch­wasser müssen die Arbeiten unter­brochen werden.

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Fuggerstraße: Neustart ohne Musterfläche

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Verzögerungen: BUND Naturschutz fordert Kurswechsel bei Uniklinik

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