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Samstag, 17.01.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

„26 für 26“: Florian Freund bläst zum „Großputz“ in Augsburg

Kaputte Fliesen, beißender Geruch und Eltern, die aus Verzweiflung selbst zum Putzeimer greifen: Der Zustand der Schul­toiletten ist für OB-Kandidat Dr. Florian Freund (SPD) mehr als nur ein Ärgernis – es ist eine „Bankrott­erklärung“ der aktuellen Stadt­führung. Pünktlich zum Schulstart nach den Weihnachts­ferien präsentiert Freund zwei zentrale Wendepunkte seines Programms „26 für 26“, um die Stadt wieder in Ordnung zu bringen.

Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild

Freunds Versprechen im „Wendepunkt 8“: Innerhalb von sechs Jahren nach seiner Wahl sollen alle städtischen Schul­toiletten saniert sein. Eine ver­bind­liche Prio­ri­täten­liste soll sicher­stellen, dass dort begonnen wird, wo die hygie­nischen Zustände am prekärsten sind. „Sauberkeit ist kein Luxus, sondern eine Kern­aufgabe“, betont Freund. Um dies dauer­haft zu sichern, fordert er zweck­ge­bundene Mittel im Haushalt, die nicht mehr für andere Projekte zweck­entfremdet werden dürfen.

Reinigung wird wieder Chefsache

Ein entscheidender Hebel für mehr Qualität ist für den Kandidaten die Re-Kommu­nali­sierung: Die Reinigung der Schulen soll zurück in städtische Hand. Weg von anonymen Fremdfirmen mit oft mangelnden Standards, hin zu festen Ansprech­partnern und kommunaler Verant­wortung. Damit will Freund nicht nur die Hygiene verbessern, sondern auch die Verläss­lichkeit für Schüler und Lehrkräfte erhöhen.

Vorbeugen statt Nachbessern

Hand in Hand mit der baulichen Ordnung geht für die SPD die soziale Stabilität. Mit dem „Wendepunkt 9“ rückt die Prävention ins Zentrum der Sozial­politik. Unabhängig von starren Ein­richtungen sollen Angebote gegen häusliche Gewalt und zur Förderung der Medien­kompetenz massiv ausgebaut werden. Freunds Credo: Wer frühzeitig und vernetzt investiert, verhindert Eskala­tionen, bevor sie entstehen.

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 poli­tische Projekte und Positionen, mit der die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­­teilen kommu­ni­ziert werden.