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Freitag, 28.01.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Was will Pro Augsburg



Pro Augsburg ist als Bürgerverein gegründet. Es ist also keine politische Partei, sondern organisiert und finanziert sich ausschließlich durch seine Mitglieder. In der Satzung steht: „Zweck des Vereins ist die weitere gesellschaftspolitische Entwicklung der Stadt Augsburg und die Entwicklung eines Konzepts für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zukunft der Region Augsburg.“

Rechtzeitig in dieser Krise hat Pro Augsburg gefordert, die städtischen Finanzen auf die anstehenden Investitionen zu konzentrieren. Ebenso wichtig ist es, durch eine Anlagenbuchhaltung und geordnete Kostendarstellung Klarheit über die Lage der städtischen Finanzen herbeizuführen. Wer das nicht tut, steht dann eines Tages überrascht vor einem riesigen Sanierungsberg und hat keine Rücklagen gebildet.

Wieso haben wir uns für eine Kolumne in der DAZ entschieden? Pro Augsburg will seinen Mitgliedern und den in den Arbeitskreisen vorhandenen Kompetenzen ein Forum schaffen, Ihre Beiträge und Überlegungen zur Entwicklung von Region und Stadt zu präsentieren. Die Vielfalt der Meinungen getragen vom Sachverstand des Bürgers soll immer wieder mit der „politischen Stimmung“ konfrontiert werden.

Pro Augsburg ist von den Bürgern mit einer erstaunlich hohen Anzahl von Stadträten gewählt worden und trägt nun zusammen mit dem Koalitionspartner CSU die Regierungsverantwortung. Es muss sich nun der Verantwortung stellen. Ich sehe diese Verantwortung auch so, dass die großen Infrastrukturprojekte, die nun als Planung vorliegen – Königsplatz, Science Park, Kongresshalle, Messewesen – erfolgreich und zügig umgesetzt werden und nicht im Hickhack der Parteien enden.

Augsburg, 4. Februar 2010

Nico Kummer

1. Vorsitzender des Vereins PRO AUGSBURG