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Sonntag, 28.11.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

„Tunnel-Argumente nicht außen vor lassen!“

Die Argumente der Befürworter eines Tunnels am Königsplatz sollte man nicht „von vornherein unter den Teppich kehren“. Dies forderte gestern die Augsburger FDP-Bundstagsabgeordnete Miriam Gruß.



Der Verkehr würde problemlos fließen können, da sich ÖPNV und Autos nicht in die Quere kommen und Ampeln wegfallen würden. Oberirdisch könnte der Königsplatz entsprechend verschönert und für die zusätzlichen Straßenbahnen umgestaltet werden. Diese Tatsachen abzuschmettern, da ein Tunnel „nicht ins Stadtbild passe“, sei zu einfach, so Gruß. Die FDP-Politikerin kritisierte auch das Verfahren rund um die Kö-Pläne in den letzten Monaten als zu intransparent und zeigte Verständnis für die entstandenen Widerstände bei Anwohnern und Geschäftsleuten. So sei das von Baureferent Merkle stets erwähnte Simulationsmodell, das die Belastbarkeit der Kaiserhof-Kreuzung beweist, nur den Fraktionen, aber nie öffentlich präsentiert worden.