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Mittwoch, 17.04.2024 - Jahrgang 16 - www.daz-augsburg.de

SPD/DIE LINKE fordert schnelle Umsetzung des Deutschlandtaktes zwischen Augsburg und Ingolstadt

 Stadtratsfraktionen Augsburg, Ingolstadt und Aichach für Aufwertung der Paartalbahn 

Blick von Norden auf Hauptbahnhof – Foto: Kleeblatt-Film

Mit einem gemeinsamen Vorstoß fordern die SPD-Stadtratsfraktionen Augsburg, Ingolstadt und Aichach die schnellstmögliche Verbesserung des Zugverkehrs auf der Paartalbahn zwischen Ingolstadt und Augsburg. Geht es nach den Sozialdemokraten, sollen sich die Städte mit entsprechenden Resolutionen gegenüber dem Freistaat Bayern und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft für Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr einsetzen.

Konkret fordern die SPD-Fraktionen, zügig den Halbstundentakt zwischen Augsburg und Ingolstadt zu realisieren, der aus dem Gutachten zum Deutschlandtakt hervorgeht. „Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass der in der Region Augsburg so wichtige 15-Minuten-Takt zwischen Friedberg und Augsburg erhalten bleibt“, so Kristina Kolb-Djoka, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Aichach. Dafür soll unverzüglich geprüft werden, wo weitere Kreuzungspunkte und/oder mehrgleisige Abschnitte zu realisieren sind.

 Die bisher eingesetzten Dieselfahrzeuge sollen außerdem durch batterieelektrische Triebzüge ersetzt werden. „Dies ist möglich, da Teilabschnitte der Strecke bereits elektrifiziert sind“, erklärt Dr. Florian Freund, Fraktionschef aus Augsburg. Eventuell ist es notwendig, einzelne Fahrdrahtabschnitte zu verlängern, damit wie in anderen Bundesländern batterieelektrische Triebzüge zum Einsatz kommen können. „Mit dieser Initiative würde nicht nur die Paartalbahn attraktiver werden und damit die parallel verlaufende B300 entlasten“, stellt Quirin Witty, SPD-Stadtrat aus Ingolstadt fest, „auch die Umweltbilanz der Bahn würde sich verbessern“.

 Zuletzt sollen Maßnahmen zur Beschleunigung der Strecke in die Wege geleitet werden. Die daraus resultierenden Fahrzeitgewinne sollen zu einer kürzeren Fahrzeit, aber auch zur Einrichtung weiterer Haltepunkte wie z.B. Weiherfeld/Zuchering und Paar führen.

 „Gemeinsam wünschen wir uns eine attraktive klimafreundliche Verbindung zwischen und um Augsburg und Ingolstadt – auch als Zubringer zu den beiden ICE-Bahnhöfen“, teilen Kristina Kolb-Djoka, Dr. Florian Freund und Quirin Witty mit.