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Mittwoch, 19.02.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

Solidarische Landwirtschaft: Ein Projekt mit Zukunft?

Eine neue Form des Landwirtschaftens soll die klassische Differenz zwischen Produzent und Konsument aufheben. Wie das gehen soll, will eine Informationsreihe unter dem Titel „Eine bessere Landwirtschaft ist möglich“ vorstellen.

Die regionale Alternative zu Großhandel und Großkonzernen nennt sich „Solawi“ und „Solawi-Augsburg” steht für eine von Landwirten/Gärtnern und Abnehmern, den “Stadtwirten” gemeinsam getragene Landwirtschaft, bei der biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen sollen. Der Fokus dieses Projekts sei auf Transparenz, Mitverantwortung, Selbstbestimmtheit und nachhaltiges Wirtschaften gelegt, wie es in einer Pressemitteilung der Initiatoren heißt. „Wir wollen die klassische Trennung zwischen „Produzenten“ und „Konsumenten“ aufheben. Anbau, Planung und Vertrieb werden gemeinsam beraten. Die Abnehmer der Lebensmittel helfen bei der Ernte mit und sichern den Landwirten eine feste Abnahmemenge zu.“

Der Landwirt und die “Stadtwirte”, die durch Ihre Mitgliedschaft zu MitbauerInnen würden, sollen gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Ziel erreicht wird und „sich somit die Gemeinschaft nicht von Wettbewerbsdenken und Profitorientierung einnehmen lässt, sondern von solidarischer Teilhabe“, wie es in dem Statement weiter heißt.

Veranstaltungen mit Terminen:

Do, 9.2., 19.30 Uhr, Pfarrheim Heiligste Dreifaltigkeit, Ulmer Str. 195 a, Augsburg-Kriegshaber  „Eine bessere Landwirtschaft ist möglich“

Mi, 22.2., 19.30 Uhr, Hollsaal, Zeughaus, Zeugplatz 4, Augsburg  „Eine besser Landwirtschaft ist möglich”

Do, 9.3., 19.30 Uhr, Sozial-Kaufhaus Contact-Café,  Im Tal 8, Augsburg-Haunstetten  „Eine bessere Landwirtschaft ist möglich“

Kontaktdateninfo@solidarische-landwirtschaft-augsburg.de oder www.oeko-sozial-projekt.de