FCA findet in der Alten Försterei zu alter Form
Die im Vergleich zum Kastrophen-Kick bei den Kieler Störchen im Schwabenderby erkennbare Steigerung fand in der Alten Försterei ihre Fortsetzung und resultierte im ersten FCA-Auswärtssieg der laufenden Saison.
Von Udo Legner

Doppelpack durch Claude-Maurice
Der FCA schlug aus dieser Überlegenheit Kapital und erhöhte in der 30. Minute auf 2:0. Wieder war es Claude-Maurice, der ein Zuspiel von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw mit seinem sechsten Saisontor (30.) abschloss. Der Doppelpack,von Augsburgs Goalgetter zeigte Wirkung und die Berliner waren sichtlich verunsichert, was nach neun Pflichtspielen ohne Sieg nicht verwunderte, und kamen bis zum Pausenpfiff zu keinen nennenswerten Torchancen.
Fazit zur Halbzeit: Eine hochverdiente Führung für den FCA gegen eine bestenfalls bemühte Berliner Mannschaft.
Gleich nach dem Wiederanpfiff ließen die Spieler von Union Berlin erkennen, dass sie den Fehlstart ihres neuen Trainers Steffen Baumgart – er hatte bereits sein Trainerdebüt gegen den FC Heidenheim verloren – mit allen Mitteln verhindern wollten. In der 47. Minute konnte der FCA von Glück sagen, dass Jordans Schuss aus 10 Metern nach einer verunglückten Abwehraktion nur an die Latte knallte.
Der FCA beschränkte sich in der Folge darauf, Schlimmeres zu verhindern und kam in der zweiten Halbzeit lediglich durch Elvis Rexhbecaj (57.) zu einer weiteren Torchance, dessen Schuss zu harmlos war und in den Händen von Schlussmann Schwolow landete. Auch in der Nachspielzeit gelang es dem Baumgart-Team nicht, die FCA-Defensive vor ernsthafte Probleme zu stellen. Durch den ersten Auswärtssieg schließt der FCA die Hinrunde mit 19 Punkten auf Platz 12 ab. Zum Abschluss der englischen Woche geht es am Sonntag zum Tabellenneunten nach Bremen (17.30). Dort gilt es, sich am Auftritt des Nachbarn aus dem grünen Musterländle – Heidenheim erzielte im Mittwochspiel ein 3:3 Unentschieden – ein Beispiel zu nehmen! Grün ist die Hoffnung!
FC Augsburg: Dahmen – Matsima (75. Banks), Gouweleeuw, Zesiger – Koudossou (69. Wolf), Jakic, Giannoulis, Onyeka, Rexhbecaj (60. Maier) – Claude-Maurice (75. Kömür), Essende (60. Tietz)