DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Mittwoch, 15.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Theaterfreunde fordern eigenes Kulturreferat für Augsburg

Angesichts der Pläne des designierten Ober­bürger­meisters Dr. Florian Freund, das bisherige Sport- und Kultur­referat aufzulösen, schlagen die Theater­freunde Augsburg Alarm. Der Verein fordert ein eigen­ständiges Kultur­referat – und warnt vor einem Bedeutungs­verlust der Kultur in der Stadt.

Von Bruno Stubenrauch

Kultur braucht einen starken Anker, so die Bot­schaft der Theater­freunde Augsburg. In einer Stellung­nahme betont der Verein: „Was unter­scheidet eine 300.000-Menschen-Groß­siedlung von einer echten Großstadt? Ein viel­fältiges Kultur­leben auf Groß­stadt­niveau.“ Dafür brauche es drei Dinge: einen fähigen kultur­politi­schen Kopf, eine leistungs­fähige Ver­waltungs­struktur – also ein eigenes Referat – und eine durch­gehende Sichtbar­keit in der Stadt­gesell­schaft.

Gibt es bald gar kein Kulturreferat mehr?

Hintergrund der Forderung ist ein Bericht in der Augs­burger All­ge­meinen, laut dem der künftige OB Dr. Florian Freund die seit 2020 bestehende Kombination aus Sport- und Kultur­referat für nicht sinnvoll hält; aus SPD-Kreisen sei zudem zu hören, dass es künftig vielleicht gar kein Kultur­referat mehr geben könnte – die Aufgaben könnte das OB-Referat übernehmen.

Die Theaterfreunde (gegründet 1954, rund 300 Mit­glieder) unterstützen traditio­nell das Staats­theater Augsburg und setzen sich für ein lebendiges Kultur­leben ein. Ihr Vor­sitzender Peter Boegler macht deutlich: „Augsburg braucht ein Referat für den Bereich Kultur – als starke Stimme und sichtbare Institution.“

Ob der neue Stadtrat und OB Freund auf die Forderung eingehen, ist offen. Die Weichen für die künftige Ressort­verteilung sollen in den kommenden Wochen gestellt werden.

gesamten Beitrag lesen »



KARO [10]: Fünf Monate Aufbruch – und danach?

Fünf Monate Zwischennutzung, über sechzig beteiligte Initiativen und ein durchgehend volles Programm: Die Stadt Augsburg bewertet das Projekt KARO [10] im ehemaligen Kaufhaus Rübsamen als Erfolg. Doch bei aller Euphorie bleibt eine zentrale Frage offen: Was folgt daraus für die Zukunft der Innenstadt? Von Bruno Stubenrauch Fünf Monate lang ein Ort der Begegnung: KARO [10] in […]

gesamten Beitrag lesen »



Beteiligung des Freistaats am Neubau des Römischen Museums wird konkret

Der Freistaat Bayern übernimmt 50 Prozent der Baukosten für das neue Römische Museum und stellt das Grundstück der ehemaligen Justiz­vollzugs­anstalt kostenfrei zur Verfügung. Dies hat das Bayerische Kabinett am Dienstag, 17. März beschlossen. Von Bruno Stubenrauch Römisches Museum, Entwurfs­variante aus der Mach­bar­keits­studie Die Stadt Augsburg wertet den Beschluss des Kabinetts als wichtigen Schritt für die Zukunft des […]

gesamten Beitrag lesen »



Staatliche Förderung für neues Römermuseum weiter offen

Die Finanzierung des geplanten neuen Römermuseums in Augsburg ist weiterhin ungewiss. Eine parlamentarische Anfrage der Augsburger SPD-Landtagsabgeordneten Anna Rasehorn zeigt, dass es vom Freistaat Bayern bislang weder eine verbindliche Förderzusage noch einen festen Zeitplan gibt. Von Bruno Stubenrauch Symbolbild Wie das bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilt, basiert die aktuelle Diskussion lediglich auf einer […]

gesamten Beitrag lesen »



„26 für 26“: Freund will Augsburg zur Kultur­hauptstadt machen

Mit den Wendepunkten 24 und 25 seiner Reihe „26 für 26“ setzt SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund auf einen kultur­politischen Neustart: Augsburg soll sich als Europäische Kultur­hauptstadt 2040 bewerben – und zugleich seine Identität als Wasserstadt stärker sichtbar machen. Von Bruno Stubenrauch Freund verweist auf internationale Erfolge wie das UNESCO-Welterbe des Augsburger Wasser­management-System sowie frühere kulturelle Glanzpunkte. Augsburg sei […]

gesamten Beitrag lesen »



Zentrum für Gegenwartskunst wird zur „Kunsthalle Augsburg“

Die Augsburger Kunstsammlungen & Museen geben ihrem „Zentrum für Gegen­warts­kunst“ einen neuen Namen: Ab kommendem Jahr firmiert das Haus im Glaspalast unter „Kunsthalle Augsburg“. Von Bruno Stubenrauch Glaspalast vor Alpenpanorama (Foto: DAZ) Die Umbenennung ist Teil eines neuen Nutzungs­konzepts für die beiden Aus­stellungs­hallen H1 und H2 im Erdgeschoss und soll das Profil der Institution erweitern. […]

gesamten Beitrag lesen »



Römisches Museum: Stadt will diesmal kosten­bewusst vorgehen

Noch ist es zu früh für Spekulationen, wie das neue Römische Museum einmal aussehen wird, doch schon jetzt steht fest: Beim nächsten städtischen Groß­projekt sollen die Kosten die oberste Priorität genießen. Von Bruno Stubenrauch Römisches Museum, Entwurfs­variante aus der Mach­bar­keits­studie So lautete der Tenor der Stadtrats-Presse­konferenz im Vorfeld der Stand­ort­ent­scheidung, die an diesem Donners­tag im […]

gesamten Beitrag lesen »



CSU und Grüne sehen Weg für neues Römer­museum frei

Das geplante Römermuseum in Augsburg rückt näher: Die Stadtrats­fraktionen von CSU und Grünen begrüßen die entschei­denden Fort­schritte bei Finan­zierung, Standortwahl und Planungs­sicherheit, die die Verwaltung in ihrer Beschluss­vorlage für die Stadt­rats­sitzung am 11. Dezember aufgezeigt hat. Von Bruno Stubenrauch Römisches Museum, Entwurfs­variante aus der Mach­bar­keits­studie (Grafik: DAZ) Mit der Zusage des Freistaats Bayern, bis zu 50 Prozent […]

gesamten Beitrag lesen »



So will die Stadt das Römische Museum finanzieren

Der Neubau des Römischen Museums wird die Stadt Augsburg einen mittleren zwei­stelligen Millionen­betrag kosten – auch wenn der Freistaat sich kräftig beteiligt und das Grund­stück bereit­stellt. Zu viel, um die Summe auf einmal zu schultern. Deshalb setzt die Stadt auf ein Finan­zierungs­modell, das sich schon einmal bewährt hat. Von Bruno Stubenrauch Römisches Museum, Entwurfs­variante aus […]

gesamten Beitrag lesen »



Römisches Museum: Die Machbar­keits­studie ist endlich öffentlich

Noch im Dezember könnte die Stand­ort­entscheidung fallen Am 1. Dezember soll der Kulturausschuss vorberaten und bereits am 11. Dezember der Stadtrat einen Beschluss zur Wieder­belebung des Römischen Museums fassen. Als Ent­scheidungs­grundlage für die Stadträte hat die Stadt jetzt die schon seit einem Jahr intern vor­liegende Machbar­keits­studie frei­gegeben. Drei Standorte wurden verglichen. Die ehemalige Justiz­vollzugs­anstalt in der Karmeliten­gasse, […]

gesamten Beitrag lesen »