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Dienstag, 24.02.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kunst

Wasser als Welterbe-Motiv: „Nah am Wasser“ im Kongress am Park

Wasser ist in Augsburg mehr als ein Element – es ist Identität. Seit 2019 gehören 22 Objekte der historischen Wasser­wirtschaft als Augsburger Wasser­management-System zum UNESCO-Welterbe. Mit der Ausstellung „Nah am Wasser“ greift das Kongress am Park dieses Erbe nun künst­lerisch auf – großformatig, viel­schichtig und eindrucksvoll.

Von Bruno Stubenrauch

Bei der Vernissage der Ausstellung „Nah am Wasser“ begrüßten (von links) Geschäfts­führer Götz Beck, Wirtschafts­referent Dr. Wolfgang Hübschle, Kultur­referent Jürgen K. Enninger sowie Ausstellungs­kurator Winfried Heid geladene Gäste im Augsburger Tagungs­zentrum Kongress am Park. (Foto: Petra Kluger)

Kuratiert vom Heidelberger Galeristen Winfried Heid, versammelt die Schau inter­nationale Positionen aus Malerei und Fotografie. Die Werke begegnen den Besuche­rinnen und Besuchern im Foyer und in angren­zenden Räumen – eingebettet in die denkmal­geschützte Sichtbeton-Architektur der 1970er-Jahre mit ihren markanten orange­farbenen Lounge­möbeln und der leuchtenden Licht­skulptur. Kunst, Architektur und Thema treten dabei in einen spannungs­vollen Dialog.

Mehr als eine Ausstellung

Exemplarisch stehen dafür die eindring­lichen Schwarz-Weiß-Fotografien von Barbara Klemm, die Wasser als gesell­schaft­lichen und atmo­sphärischen Resonanz­raum zeigen. Eine besondere Bildsprache entfalten die mit der Camera obscura aufge­nommenen Arbeiten von Günter Derleth, der als einer der renommier­testen Vertreter dieser Technik gilt. Expressiv und farbintensiv wiederum widmet sich Manfred Fischer in seinen Gemälden der Bewegung von Meer und Wellen.

„Nah am Wasser“ ist damit mehr als eine Ausstellung – sie ist eine Einladung, das Augsburger Welterbe neu zu sehen und das Element Wasser als künst­lerische, histo­rische und urbane Kraft zu erleben. Zu sehen ist die Schau während öffent­licher Ver­an­staltungen mit gültigem Ticket. Darüber hinaus ist eine Besichti­gung nach tele­fonischer Vereinbarung montags bis donners­tags zwischen 9 und 16 Uhr möglich.

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