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Dienstag, 17.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kommunalwahl 2026

„26 für 26“: SPD will mehr Migration und Quer­einstiege in der Verwaltung

Unter dem Titel „Die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin neu aufstellen“ skizziert SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund in seinem „Wendepunkt Nr. 6“ städtische Arbeits­plätze neu – außerhalb klassischer Berufswege.

Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild

Angesichts einer Stadt, in der mehr als 40 Prozent der Bevölkerung eine Migrations­geschichte haben, will Freund ungenutzte Potenziale gezielt erschließen und den steigenden Personal­bedarf auch durch Quer­einsteige­rinnen und Quer­einsteiger decken.

Kern des Konzepts ist eine breitere Ansprache neuer Zielgruppen: Die Stadt soll stärker in Stadtteilen, Vereinen, religiösen Gemeinden, Berufs- und Sprach­schulen werben. Mehrsprachige Informationen, verständlich formulierte Stellen­aus­schrei­bungen und transparente Hinweise zu Anerkennung ausländischer Abschlüsse sollen den Zugang erleichtern. In Auswahl­verfahren sollen nach­voll­ziehbare Kriterien gelten – entscheidend seien Kompetenzen, Erfahrung und Entwicklungs­potenzial, nicht der klassische Berufsweg.

Moderne Arbeitsformen für Menschen mit Familie

Begleitet wird dies durch strukturierte Einarbeitung, praxisnahe Unter­stützung und interne Quali­fi­zierungs­angebote. Verlässliche Arbeits­bedingungen mit flexiblen Zeiten und mobilen Arbeits­formen sollen insbesondere Menschen mit familiären Verpflichtungen entgegen­kommen. Klare Führungs­strukturen und transparente Entwicklungs­perspek­tiven sollen zudem Orientierung und Fairness sichern.

Freund betont, es gehe nicht um Symbol­politik, sondern um pragmatische Lösungen: Wer Hürden abbaut, Quer­einstiege ermöglicht und klare Karrierewege schafft, stärke nicht nur die Verwaltung – sondern verbessere auch den Service für die Bürgerinnen und Bürger.

„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 poli­tische Projekte und Positionen, mit der die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadt­teilen kommu­niziert werden.

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„26 für 26“: SPD fordert All-in-One Bürger-App für Augsburg

SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund kritisiert die aktuelle Augsburger „App in die Stadt“ – die Aktuelles, Services wie Termin­buchungen im Bürger­büro und Echtzeit-Daten zu Parkhäusern und ÖPNV bündelt – als unzureichend. Von Bruno Stubenrauch Screenshot der offiziellen Stadt-App Im Rahmen seiner Initiative „26 für 26“ bezeichnet Freund die bestehende App (DAZ berichtete) als lediglich eine „mobile […]

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Unterstützungslisten liegen aus

Seit dem heutigen Donnerstag, 11. Dezember 2025, liegen alle Unter­stützungs­listen in den fünf Augsburger Bürgerbüros aus. Auf ihnen müssen die Parteien, die erstmals zur Kommunalwahl antreten, 470 Unter­schriften sammeln. In Augsburg sind das diesmal das Bündnis Sahra Wagenknecht BSW, die paneuro­päische Partei Volt und die Werteunion. Wer sich einträgt, ermöglicht damit nur die Teilnahme der Partei an […]

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Kommunalwahl: Volt startet erstmals in Augsburg

Die paneuropäische Partei Volt wagt bei der Kommunal­wahl 2026 ihren ersten Anlauf in Augsburg. Nachdem Programm und Kandi­daten­liste stehen, hat die Partei die nötigen Unterlagen ein­ge­reicht – und muss nun als neuer Wahl­vorschlag 470 Unter­stützungs­unter­schriften sammeln. Von Bruno Stubenrauch Volt versteht sich als Bewegung für ein modernes, welt­offenes und digital fort­schritt­liches Europa – und möchte nun […]

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Juristisches Tauziehen um St. Johannes

Suchthilfe wird zum Wahlkampfthema Die geplante Verlegung des Süchtigen­treffs der Drogenhilfe Schwaben in die Räumlich­keiten der St. Johannes-Kirche in Oberhausen hat eine komplexe juristische Auseinander­setzung ausgelöst, die nun unmittelbar in den Kommunal­wahlkampf hineinwirkt. Anwohner klagen gegen das Vorhaben, dessen geplanter Start im Frühjahr 2026 damit auf den Prüfstand kommt. Von Bruno Stubenrauch Die Vorgeschichte: Nach­dem der […]

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Kommunalwahl: Wie ist das mit den Unterstützer­unterschriften?

Am 8. März 2026 sind Kommunalwahlen. Einige Wähler­gruppie­rungen und Parteien müssen zuvor noch Unter­schriften von Unter­stützern sammeln, z.B. das BSW, andere nicht. Was genau es damit auf sich hat, will die heutige Ausgabe der Kolumne „Ausgeleuchtet“ klären. Frage: Wer muss Unterstützerunterschriften sammeln, wie viele, und wie läuft das ab? Ausgeleuchtet: Neue Parteien und Wähler­gruppierungen benötigen […]

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BSW benennt sich um – aber erst in zehn Monaten

Das Bündnis Sahra Wagenknecht BSW wird sich erst am 1. Oktober 2026 umbenennen. Das hat der Parteitag, der dieses Wochenende in Magdeburg stattfindet, beschlossen. Die Umbenennung in „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirt­schaft­liche Vernunft“ sollte ur­sprünglich schon zum 1. April 2026 erfolgen. Man wollte den Namen aber nicht mitten im Wahlkampf ändern. 2026 finden in Deutschland insgesamt fünf […]

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Stadtregierung kontert SPD-Forderung nach Interims-Realschule

Die SPD hatte zuletzt mit einem Sofortplan für eine Interims-Realschule im Innovations­park den Druck auf die Stadt­regierung erhöht und den aktuellen Zeitplan bis 2036 scharf kritisiert (DAZ berichtete). Dieser Vorstoß bildet nun den Hinter­grund für eine deutliche Reaktion der regie­renden Fraktionen von CSU und Grünen. Von Bruno Stubenrauch Symbolbild In einer gemeinsamen Pressemitteilung weisen die […]

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Wahlhelfer gesucht

Die Stadt Augsburg sucht noch bis zu 500 Wahl­helfe­rinnen und Wahlhelfer für die Kommunal­wahl am 8. März 2026 und die anschlie­ßende Aus­zählung (8.–10. März) sowie für eine mögliche Stichwahl am 22. März. Voraussetzungen: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein, die deutsche oder eine EU-Staats­ange­hörigkeit besitzen und darf nicht vom Wahlrecht ausge­schlossen sein. Ein Wohnsitz in Augsburg ist nicht erforder­lich. […]

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Augsburg braucht Klartext – BSW stellt Kandidaten und OB-Kandidaten vor

Frieden, bezahlbares Wohnen, soziale Gerechtigkeit, bessere Pflege und eine Politik ohne „Korrektheits­schere“: Diese Themen prägten die Aufstellungs­versammlung des Bündnis Sahra Wagenknecht am 3. Dezember im Bürgerhaus Pfersee. Von Bruno Stubenrauch Viele Anwesende sprachen von einer neuen politischen Heimat. Auffällig war die Vielfalt der gut 30 Teil­nehmenden – Akademiker wie Praktiker, Altein­gesessene ebenso wie Menschen mit inter­nationalen Wurzeln. […]

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