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Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Mozartfest: Lieder in Rokoko

Die Sopranistin Sibylla Rubens gab mit dem Pianisten Christoph Hammer im Rokokosaal des Schaezlerpalais einen vergnüglichen Einblick in die Wirren und Freuden der Liebe

Von Halrun Reinholz

Der „Spurensuche“ ist bekanntlich das Mozartfestival 2017 gewidmet – Spuren, die in alle Richtungen führen. Zu Mozart hin oder von Mozart weg. Im Rokokosaal des Schaezlerpalais gab die Sopranistin Sibylla Rubens einen sehr intimen Liederabend mit Werken von Mozart und Zeitgenossen – Joseph und Michael Haydn sind darunter, aber auch weniger bekannte Namen. Festivalleiter Simon Pickel stellte die Protagonistin als persönliche Künstlerfreundin vor und diese präsentierte ihr Programm mit Liebreiz und Charme – und hoher Professionalität. Christoph Hammer begleitete am Hammerklavier (nomen est omen) mit Augsburg-Bezug.

Der Pianist wies darauf hin, dass an einem Haus am Ulrichplatz eine Tafel auf den Klavierbauer Stein verweist. Auch das erste Lied („An das Klavier“) schlug in diese Kerbe. Traten Mozart und seine Zeitgenossen kaum mit Liedern in Erscheinung, so zeigte dieses Programm doch, dass sehr wohl Lieder geschaffen wurden. Leichtigkeit und Heiterkeit sind meistens als Grundton zu spüren. Hilfreich auch die Erläuterungen, die Christoph Hammer zur Programmauswahl gab.

Langer Applaus des Publikums im glanzvollen Rokoko-Ambiente.

Foto (c) Christian Menkel: Mozartfest im Rokokosaal mit Sybilla Rubens, Sopran und Christoph Hammer, Hammerklavier.



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