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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Kundgebung für die Rettung von Menschen in Seenot

Am morgigen Samstag, den 21.7.2018, findet ab 15 Uhr die Kundgebung „Seebrücke – Ertrinkende retten“ auf dem Augsburger Königsplatz Augsburg statt. Die Veranstalter (Forschungsteam „Searchwing“ der Hochschule Augsburg) möchten damit ein klares Zeichen für die Rettung von Menschen in Seenot im Mittelmeer setzen.

„Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.“ So die Veranstalter in einer Presseerklärung.

Letzten Monat sind nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) 629 Menschen ertrunken – bei dem Versuch über das Mittelmeer zu fliehen. Insgesamt starben 2018 1443 Personen bei Fluchtunternehmungen. Von 21 Menschen, die einen Fluchtversuch über das Mittelmeer wagen, stirbt im Durchschnitt einer. 40 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen im Mittelmeer wurden nach Angaben des UNHCR von privaten Hilfsorganisationen gerettet.

 



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