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Sonntag, 18.02.2024 - Jahrgang 16 - www.daz-augsburg.de

Klimaaktivisten fordern radikale Umgestaltung der Maxstraße

Unterstützer des Klimacamps wollen mit einer Kurzkundgebung darauf aufmerksam machen, dass die Maxstraße ein wichtiger Ort in der Innenstadt Augsburgs ist.

Klimaaktivisten: Aktion für eine autofreie Maxstraße © DAZ

Die Maxstraße sei vor allem bei den Temperaturen der letzten Tage, nicht menschenfreundlich gestaltet, die versiegelten
Flächen dafür sorgten, dass sich der Raum aufheize und die Menschen sich hier nicht wohl fühlten.

„Die Alt-Augsburg-Gesellschaft hat schon einen Vorschlag ausgearbeitet wie eine Maxstraße aussehen könnte, die lebensbejahende Flächen biete, anstatt eine Pflastersteinwüste . „Mit Bäumen, Grünflächen aber auch Platz für den Lieferverkehr und Radfahrende kann die Maxstraße als lebendiger Ort dienen an dem Menschen sich begegnen, einen Kaffee trinken oder shoppen gehen. Die kleinen Bäume, welche jetzt
in der Maxstraße stehen bieten nicht die Beschattung, die nötig wäre um ein Klima zu schaffen in dem Menschen sich auf den neuen Bänken
niederlassen.“ So das Statement der Aktivisten.

„Mit einer radikale Umgestaltung der Maxstraße kann auch der Umsatz der anliegenden Geschäfte erhöht werden, denn Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV Nutzer geben im Durchschnitt mehr Geld in der Stadt aus als Autofahrer. Deshalb ist es auch im Sinne der Wirtschaft, mutige
Schritte zu unternehmen. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Innenstadt in den immer heiser werdenden Sommern noch ein
attraktiver Ort bleibt.“

Mit einer 15 Minuten Kurz-Kundgebung am heutigen Montag, den 21. August wollen die Klima- und Verkehrswendeaktivisten die Stadt an diese Verantwortung erinnern. Um Punkt 17:30 beziehen sie Position an der Stelle der Maxstraße, wo am Freitag die Fußgängerzonen Schilder entfernt wurden.