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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

„Fontänen, Waschküchen und Weichtröge – Zum Gebrauch des Augsburger Leitungswassers in reichsstädtischer Zeit“

Die UNESCO-Vortragsreihe wird am heutigen Dienstag im Maximilianmuseum fortgesetzt

Mit Blick auf den Bewerbungsprozess der Stadt zur Aufnahme des Augsburger Wassermanagementsystems in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes, hält Dr. Barbara Rajkay einen Vortrag über den Gebrauch des Leitungswassers zu Zeiten der freien Reichsstadt Augsburg.

In ihren Ausführungen schildert Dr. Rajkay, dass sich in den Verzeichnissen des Baumeisteramtes nicht nur detaillierte Angaben über die Inhaber der vielen Wasseranschlüsse finden. Vielmehr gibt es auch zahlreiche Hinweise darauf, wofür das Wasser verwendet wurde. So erkannten vor allem die Brauer schon früh die Vorteile des Leitungswassers, weshalb sie ihre Quellbottiche (Weichtröge) direkt anschließen ließen. Die vielfältigen Verwendungszwecke sind allerdings bislang noch nicht genauer untersucht worden. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dr. Barbara Rajkay ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte an der Universität Augsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Augsburger Stadtgeschichte in der Frühen Neuzeit sowie Historische Anthropologie.



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