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Mittwoch, 18.10.2017 • Nr. 291 • Jahrgang 6 • www.daz-augsburg.de
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Beschäftigte des Klinikum Augsburg und der Kreisklinik Günzburg–Krumbach setzen Warnstreiks fort

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Klinikum Augsburg und der Kreisklinik Günzburg - Krumbach am Dienstag und Mittwoch, den 10. und 11. Oktober zu einem weiteren Warnstreik für einen Tarifvertrag Entlastung auf. ver.di fordert einen ergänzenden Haustarifvertrag für Mindestbesetzungsstandards und ein Konsequenzenmanagement, falls diese nicht eingehalten werden. Außerdem fordert die Gewerkschaft Zeit zur Praxisanleitung für eine bessere Ausbildung.

Klinikum Augsburg

Klinikum Augsburg

Bereits am 25. September hatten die Beschäftigten in Günzburg und in Augsburg ihre Arbeit niedergelegt, um ihrer Forderung nach Aufnahme von Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen. „Offenbar hatte dieser erste Warnstreik noch nicht ausgereicht“, so Stefan Jagel, Gewerkschaftssekretär für das Gesundheits- und Sozialwesen bei ver.di Augsburg: „Daher legen wir jetzt mit einem Streik über zwei Tage nach und zeigen, wie ernst den Beschäftigten die Forderung nach Entlastung ist.” Gemäß der Notdienstvereinbarung hat ver.di dem Klinikum Augsburg und den Kreiskliniken Günzburg-Krumbach am Abend des 02. Oktober mitgeteilt, in welchen Bereichen es streikbedingt zu Bettenschließungen kommen soll. Ausgenommen von Warnstreikmaßnahmen sind in beiden Kliniken die Notfallversorgung und die Intensivstationen.


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