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Mittwoch, 19.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Po­li­zei warnt vor Te­le­fon-Be­trug: mehrere Fäl­le am Diens­tag

Am Diens­tag, 18. Au­gust 2026, wur­den im Stadt­ge­biet Augs­burg meh­re­re Fäl­le von te­le­fo­ni­schem Be­trug ge­mel­det. In allen Fäl­len re­a­gier­ten die An­ge­ru­fe­nen auf­merk­sam, be­en­de­ten die Ge­sprä­che recht­zei­tig und ver­hin­der­ten so einen fi­nan­zi­el­len Scha­den.

Von Bruno Stubenrauch

Bild: Monica Smekal / Gemini

Die Po­li­zei er­mit­telt nun und warnt vor der Ma­sche. Nach An­ga­ben der Po­li­zei wand­ten die Un­be­kann­ten un­ter­schied­li­che Täu­schungs­ver­su­che an.

An­geb­li­che Krebs­er­kran­kung von An­ge­hö­ri­gen

In meh­re­ren Fäl­len ga­ben sich die An­ru­fer als Ärz­te oder Pro­fes­so­ren aus. Sie be­haup­te­ten fälsch­li­cher­wei­se, Kin­der oder En­kel­kin­der der An­ge­ru­fe­nen seien schwer an Krebs er­krankt und be­nö­tig­ten drin­gend ein kos­ten­in­ten­si­ves Me­di­ka­ment. Für die an­geb­li­che Be­hand­lung wur­den Be­trä­ge von 1.000 Euro bis zu 160.000 Euro ge­for­dert.

Fal­sche Po­li­zei­be­am­te

Ein Be­trü­ger gab am Te­le­fon vor, Kri­mi­nal­po­li­zist zu sein. In einem wei­te­ren Fall er­frag­te ein an­geb­li­cher Po­li­zei­be­am­ter In­for­ma­ti­o­nen über ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen in der Nach­bar­schaft, um An­ga­ben zu Ver­mö­gens­wer­ten zu er­lan­gen.

Ver­hal­tens­tipps der Po­li­zei

Die Po­li­zei weist auf Folgendes hin:

  • Die Po­li­zei for­dert am Te­le­fon nie­mals Geld­be­trä­ge oder Wert­sa­chen und droht nicht mit Re­pres­sa­li­en.
  • Le­gen Sie bei ver­däch­ti­gen An­ru­fen so­fort auf. Las­sen Sie sich nicht in Ge­sprä­che ver­stri­cken oder un­ter Druck set­zen.
  • Ge­ben Sie am Te­le­fon nie­mals De­tails zu Ihren fi­nan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen, Wert­sa­chen oder per­sön­li­chen Da­ten preis.
  • Wenn An­ru­fer den an­geb­li­chen Not­fall eines An­ge­hö­ri­gen be­haup­ten: Ru­fen Sie die Ver­wand­ten selbst un­ter der Ihnen be­kann­ten Num­mer an und ver­ge­wis­sern Sie sich.
  • Über­ge­ben oder über­wei­sen Sie nie­mals Geld an frem­de Per­so­nen.
  • In­for­mie­ren Sie bei ver­däch­ti­gen An­ru­fen um­ge­hend die Po­li­zei über den Not­ruf 110.