„26 für 26“: Sanierungs-Offensive für die Augsburger Freilichtbühne
Mit dem Wendepunkt 17 seiner Kampagne „26 für 26“ präsentiert SPD-OB-Kandidat Dr. Florian Freund einen entschlossenen Rettungsplan für die Augsburger Freilichtbühne. Neben einer attraktiven Übergangslösung direkt in der Innenstadt fordert er eine umfassende Modernisierung der Spielstätte inklusive einer innovativen Dachkonstruktion.
Von Bruno Stubenrauch
Eine Freilichtbühne mit innovativer Dachkonstruktion (Symbolbild)Die plötzliche Schließung markiere einen herben Einschnitt für das kulturelle Leben und die wirtschaftliche Dynamik der Innenstadt. Für OB-Kandidat Dr. Florian Freund ist dieser Stillstand das Ergebnis einer jahrelangen Politik des Verschleißes. Er betont, dass eine vitale Stadt von Begegnungen lebe; fielen Institutionen wie die Freilichtbühne weg, würden nicht nur die Kultur, sondern auch Gastronomie und Handel unter der fehlenden Frequenz leiden. Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, fordert Freund eine sofortige Kehrtwende, die über bloße Ausbesserungsarbeiten weit hinausgeht.
Attraktive Konzepte gegen den Stillstand
Freunds Plan sieht vor, die Zeit der Sanierung nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Statt vieler kleiner Provisorien fordert er eine zentrale, attraktive Übergangslösung direkt im Herzen der Stadt: an prominenten Standorten wie die Fuggerpromenade oder dem Rathausplatz, die mit temporären Bühnen und flexiblen Zuschauerräumen bespielt werden sollen. Ziel müsse sein, das „Open-Air-Gefühl“ in der City zu halten und die ordnungsrechtlichen Voraussetzungen für solche Großveranstaltungen schnellstmöglich zu schaffen, damit die Lebensfreude in Augsburg trotz der Baumaßnahmen sichtbar bleibe.
Eine Vision für die nächsten 100 Jahre
Bei der eigentlichen Sanierung der Freilichtbühne setzt Freund auf eine umfassende Modernisierung nach internationalem Vorbild. Das Herzstück der Vision ist eine wetterfeste Dachkonstruktion, die Aufführungen von Oper bis Popkonzert auch bei Regen ermöglicht und der Spielstätte eine langfristige Perspektive gibt.
Mit dieser Kombination aus Sanierung und kluger Zwischennutzung soll ein zentrales Stück Augsburger Lebensqualität zurückgewonnen und das kulturelle Selbstverständnis der Stadt dauerhaft gestärkt werden.
„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 politische Projekte und Positionen, mit denen die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadtteilen kommuniziert werden.