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Sonntag, 16.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

„Wir gehen davon aus, dass das CFS 37 Millionen kosten wird“

Interview mit Rainer Schönberg

Rainer Schönberg

Rainer Schönberg


Rainer Schönberg ist das Enfant terrible der Augsburger Lokalpolitik. Er gründete 1997 die Augsburger Freien Wähler und mischt seitdem sehr wirkungsvoll im politischen Augsburg mit. Schönberg gehört zu den wenigen Persönlichkeiten im Stadtrat, die den Mut haben, ihren eignen Verstand zu gebrauchen. Furchtlos entwickelte der ehemalige Einzelkämpfer in dieser Stadtratsperiode die Freien Wähler zu einer dreiköpfigen Fraktion. Ein fragwürdiges Markenzeichen der FW-Fraktion ist ihre Unberechenbarkeit. Der vierfache Familienvater Rainer Schönberg leitete als Jurist und Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst das Referat für Soziale Angelegenheiten. Seit wenigen Monaten ist der bekennende Harley-Davidson-Fahrer in Pension und gehört somit quasi zu den Berufspolitikern im Augsburger Rathaus. In der DAZ wurde Schönberg („Politclown“) nach Peter Grab am härtesten kritisiert. Schönbergs Verhältnis zur DAZ war aus diesem Grund geraume Zeit sehr unentspannt. Damals gab es einen FW-Informations-Boykott für die DAZ. „Damit Sie wissen, dass ich nachtragend bin“, so Schönberg, der im Interview sehr klar seine Haltung zum CFS-Debakel herausarbeitet.