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Donnerstag, 18.04.2024 - Jahrgang 16 - www.daz-augsburg.de

Stadt heißt neue Staatsbürger willkommen

852 Eingebürgerte aus 78 Nationen zwischen 2019 bis 2020 wurden von der Stadt mit einer Feier willkommen geheißen

Eine große Zahl eingebürgerter Staatsbürger folgten der Einladung von Ordnungsreferent Frank Pintsch (rechts) zur städtischen Einbürgerungsfeiert im Goldenen Saal des Rathauses – Foto: Michael Hochgemuth / Stadt Augsburg

Mit einer Einbürgerungsfeier – der ersten seit Beginn der Pandemie – hat die Stadt Augsburg am gestrigen Mittwoch, im Goldenen Saal Personen aus Augsburg begrüßt, die zwischen 2019 und 2020 zu neuen Staatsbürgern Deutschlands wurden. Eingeladen waren 852 Eingebürgerte aus 78 Nationen.

Ordnungsreferent Pintsch: „Fundamentale Werte unserer Gesellschaft“

Wie Ordnungsreferent Frank Pintsch ausführt, blickt die Stadt Augsburg auf eine lange Geschichte der kulturellen Vielfalt und Toleranz zurück, die deren Wesen geprägt hat. „Die Einbürgerungsfeier ist ein Spiegelbild dieser Werte und ein Zeichen für das Engagement der Stadt, Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Hintergründen willkommen zu heißen“, so Pintsch.

In seiner Ansprache vor den geladenen Gästen unterstrich er die fundamentalen Werte und Prinzipien, die die Gesellschaft prägen: „Unsere Gesellschaft fußt auf den Werten von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Respekt für das einzelne Individuum. Diese Werte sind die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben und eine prosperierende Gemeinschaft”, so Frank Pintsch.

Bislang fand die städtische Einbürgerungsfeier mit Musik, Reden und der Möglichkeit des Austausches und des Kennenlernens zwei Mal jährlich statt. Im kommenden Jahr wird es mehrere Feiern geben, um den pandemiebedingten Rückstau der vergangenen Jahre aufzuholen.

Ermutigung zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Die Einbürgerungsfeier steht nicht nur für die Integration neuer Bürgerinnen und Bürger in die Augsburger Stadtgesellschaft. Sie will auch zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermutigen. Indem die Bedeutung von Wahlen, des Ehrenamtes und des kulturellen Austausches betont und hervorgehoben werden, soll das Gefühl der Zugehörigkeit gestärkt und vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung in der Stadt eröffnet werden.