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Montag, 20.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

Schwerer Rückschlag für die Panther im Kampf um die Play-offs

Wie bereits bei den ersten beiden Versuchen ging gegen die Wolfsburg Grizzlys die zweite Partie des Doppelpacks jeweils an die Wolfsburger. Der AEV unterlag gegen die Niedersachsen mit 1:4. Das Tor der Panther erzielte David Stieler zwei Sekunden vor dem Ende (60.), für Wolfsburg waren Jan Nijenhuis (3.), Mathis Olimb (18.), Julian Malchiori (47.) und Garrett Festerling (58.) erfolgreich.

Foto: Sport in Augsburg

Tray Tuomie musste sein Team dabei erneut verändern, denn neben Michael Clarke und den Langzeitverletzten Olivier Roy und Alex Lambacher mussten auch T.J. Trevelyan und Layne Viveiros passen. Dafür rückten Simon Sezemsky und Dennis Miller ins Team.

Doch die schlechten Nachrichten setzten sich auch nach Spielbeginn fort, denn Wolfsburg ging früh in Führung. Die Anfangsphase gehörte eigentlich den Panthern, aber die Grizzlys jubelten. Nijenhuis fuhr mit viel Geschwindigkeit ins Augsburger Drittel, zog trocken ab und traf unhaltbar ins lange Eck zum 0:1 – es war der erste DEL-Treffer überhaupt für den Youngster. Augsburg tat sich anschließend schwer zu Chancen zu kommen und hatte seine beste Möglichkeit bezeichnenderweise in Unterzahl bei einem Alleingang von Drew LeBlanc, der aber an Dustin Strahlmeier scheiterte (11.).

Wolfsburg legt nach

Die Grizzyls kamen dagegen kamen immer wieder zu gefährlichen Situationen und legten in Minute 18 nach. Spencer Machacek wurde nicht entscheidend gestört, konnte ums Tor herumfahren und Olimb im Slot bedienen, der aus der Drehung abzog und schon wieder gegen seinen Ex-Klub traf – bereits im Hinspiel war der Norweger erfolgreich gewesen.

Im Mitteldrittel war der AEV dann besser im Spiel, aber die Gäste verteidigten clever und hatten in Strahlmeier einen herausragenden Rückhalt an diesem Abend. Vor allem bei einem Versuch von LeBlanc nach schönem Querpass von Spencer Abbott zeigte der Grizzly-Goalie seine ganze Klasse (37.).

Im Schlussdrittel nutzte Wolfsburg dann einen Abspielfehler der Hausherren eiskalt aus und Malchiori traf im Nachschuss zum 0:3 (47.). Kurz danach traf der Verteidiger zudem noch den Pfosten (50.).

Grizzlys machen alles klar

Die Panther gaben sich zwar zu keinem Zeitpunkt auf, aber die Defensive der Grizzlys schien unüberwindbar. Als Festerling in der Schlussphase ins leere Tor den vierten Treffer der Gäste markierte, waren dann auch die letzten Zweifel beseitigt (57.).

Zwar gelang dem AEV durch Stieler zwei Sekunden vor Ende noch der Ehrentreffer, an der Niederlage änderte dies nichts mehr. Durch den gleichzeitigen Sieg der Straubing Tigers liegen die Panther nun drei Punkte hinter den Niederbayern und haben ein Spiel mehr bestritten.

Eine hohe Hypothek bei noch fünf ausstehenden Partien, aber nicht unmöglich. Die nächste Chance auf Punkte bietet sich am Sonntag gegen die Iserlohn Roosters. Los geht es im Curt-Frenzel-Stadion um 19:30 Uhr.