„26 für 26“: Florian Freund bläst zum „Großputz“ in Augsburg
Kaputte Fliesen, beißender Geruch und Eltern, die aus Verzweiflung selbst zum Putzeimer greifen: Der Zustand der Schultoiletten ist für OB-Kandidat Dr. Florian Freund (SPD) mehr als nur ein Ärgernis – es ist eine „Bankrotterklärung“ der aktuellen Stadtführung. Pünktlich zum Schulstart nach den Weihnachtsferien präsentiert Freund zwei zentrale Wendepunkte seines Programms „26 für 26“, um die Stadt wieder in Ordnung zu bringen.
Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild
Freunds Versprechen im „Wendepunkt 8“: Innerhalb von sechs Jahren nach seiner Wahl sollen alle städtischen Schultoiletten saniert sein. Eine verbindliche Prioritätenliste soll sicherstellen, dass dort begonnen wird, wo die hygienischen Zustände am prekärsten sind. „Sauberkeit ist kein Luxus, sondern eine Kernaufgabe“, betont Freund. Um dies dauerhaft zu sichern, fordert er zweckgebundene Mittel im Haushalt, die nicht mehr für andere Projekte zweckentfremdet werden dürfen.
Reinigung wird wieder Chefsache
Ein entscheidender Hebel für mehr Qualität ist für den Kandidaten die Re-Kommunalisierung: Die Reinigung der Schulen soll zurück in städtische Hand. Weg von anonymen Fremdfirmen mit oft mangelnden Standards, hin zu festen Ansprechpartnern und kommunaler Verantwortung. Damit will Freund nicht nur die Hygiene verbessern, sondern auch die Verlässlichkeit für Schüler und Lehrkräfte erhöhen.
Vorbeugen statt Nachbessern
Hand in Hand mit der baulichen Ordnung geht für die SPD die soziale Stabilität. Mit dem „Wendepunkt 9“ rückt die Prävention ins Zentrum der Sozialpolitik. Unabhängig von starren Einrichtungen sollen Angebote gegen häusliche Gewalt und zur Förderung der Medienkompetenz massiv ausgebaut werden. Freunds Credo: Wer frühzeitig und vernetzt investiert, verhindert Eskalationen, bevor sie entstehen.
„26 für 26“ ist eine SPD-Kampagne zur Kommunalwahl. 26 politische Projekte und Positionen, mit der die SPD eine „Augsburg-Wende“ einleiten will, sollen bis zum Wahltag über Presse, Social Media und vor Ort in den Stadtteilen kommuniziert werden.