FCA – Freiburg 2:2 nach turbulentem Spiel
Der FC Augsburg und der SC Freiburg haben sich in der WWK-Arena in einem turbulenten Spiel 2:2 getrennt.
Nach einer über weite Strecken kontrollierten, aber torlosen ersten Halbzeit explodierte die Partie nach der Pause – mit einem furiosen Augsburger Start, einem Freiburger Doppelschlag und einer offenen Schlussphase.
Augsburg kam wie entfesselt aus der Kabine. Zunächst traf Claude-Maurice nach energischem Flügelspiel zur Führung, nur zwei Minuten später erhöhte Rexhbecaj nach einer einstudierten Ecke per Kopf auf 2:0. Der FCA schien die Partie im Griff zu haben, ließ Freiburg jedoch nach Standards zurück ins Spiel kommen. Joker Suzuki verkürzte ebenfalls nach einem Eckball, ehe Matanovic nach einer weiteren Ecke aus kurzer Distanz ausglich. In der Schlussphase hatten beide Teams noch Möglichkeiten, Augsburg war dem Siegtreffer mehrfach näher, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr fallen. Auch ein später Freiburger Treffer zählte nach VAR-Eingriff nicht.
Fazit für die kommenden Spiele: Der FCA bleibt zu Hause stabil und ist nun seit fünf Spielen ungeschlagen. Die Mannschaft zeigte Moral, Spielwitz und gefährliche Standards, offenbarte aber zugleich Schwächen in der Verteidigung bei ruhenden Bällen. Gelingt es, diese Anfälligkeit abzustellen und die starken Phasen konstanter über 90 Minuten zu ziehen, kann Augsburg mit breiter Brust in die nächsten Aufgaben gehen.
Nächsten Samstag geht es um 15.30 Uhr zum noch ungeschlagenen Tabellenführer Bayern München.
Tore:
1:0 Claude-Maurice (47.)
2:0 Rexhbecaj (49.)
2:1 Suzuki (60.)
2:2 Matanovic (62.)
Aufstellungen:
FC Augsburg: Dahmen – Banks, Keitel (63. Zesiger), K. Schlotterbeck – Fellhauer, Massengo (88. Wolf), Jakic (46. Rexhbecaj), Giannoulis (63. Pedersen), Rieder (75. Kade), Claude-Maurice – Gregoritsch
SC Freiburg: Atubolu – Kübler (80. Rosenfelder), Ginter, Ogbus, Makengo (56. Beste) – M. Eggestein, Manzambi (71. Osterhage), Treu, Höler (56. Suzuki), Grifo (56. Scherhant) – Matanovic
