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Dienstag, 10.01.2023 - Jahrgang 15 - www.daz-augsburg.de

Popkultur

Augsburg: Maria Trump wird neue Popkulturbeauftragte

Das städtische Büro für Popkultur steht demnächst unter neuer Leitung. Ab Februar 2023 nimmt Maria Trump die unter der Ägide Gribl/Grab geschaffene Stelle als Popkulturbeauftragte der Stadt Augsburg ein.

Maria Trump ist ab Februar 2023 neue Popkulturbeauftragte Foto: Fabian Schreyer/Stadt Augsburg

Trump fungiert somit als Ansprechpartnerin für Künstler aus dem Stadtgebiet Augsburg für popkulturelle Themen. Neben ihrer Rolle als Impulsgeberin für die lokale Kulturszene ist Maria Trump zukünftig im Kulturamt für Fortführung bestehender und Konzeption neuer städtischer Kulturformate zuständig. Zu ihrem Verantwortungsbereich zählen neben der Projektleitung des internationalen Medienkunstfestivals lab30 auch Konzeption und Durchführung des Augsburger Pop-Preises ROY sowie die Leitung des städtischen Vermietungsbüros im Gaswerk. Nach einer mehrmonatigen Interimslösung beerbt Maria Trump damit die langjährige Popkulturbeauftrage Barbara Friedrichs, die auf Seiten der Stadt von 2014 bis 2022 für Förderung, Vernetzung und Sichtbarmachung im Bereich Popkultur verantwortlich war.

Kulturnetzwerkerin und Szenekennerin

Die studierte Germanistin/Anglistin war bis zuletzt beim Staatstheater Augsburg als Künstlerische Projektleitung tätig, kümmerte sich um die Durchführung von Kooperationsprojekten und Festivals darunter u.a. das Klimafestival »endlich.« und das Empowerment Festival. Durch Ausbau und Kuration der interdisziplinären Plattform Plan A wirkte sie an der Vernetzung des Staatstheaters in die Stadt und Kulturszene mit. Parallel dazu ist die gebürtige Mittelfränkin seit 2018 als Mitglied des raumpflegekultur e. V. aktiv in Planung und Koordination von Kulturveranstaltungen der „Freien Szene“ in Augsburg eingebunden.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Maria Trump erneut eine versierte Netzwerkerin und Szenekennerin städtische Ansprechpartnerin für die Popkultur wird. Durch ihre große Erfahrung mit Kooperationsprojekten und partizipativen Prozessen bringt sie beste Voraussetzungen mit, um die überregionale Sichtbarkeit der Augsburger Popkultur zu stärken und die Szene zu unterstützen. So wird die diverse Augsburger Kulturlandschaft nachhaltig gestärkt.“ So kommentiert Augsburgs Kulturreferent Jürgen K. Enninger den Wechsel und dankte Barbara Friedrichs für die geleistete Arbeit.

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Das Büro für Popkultur ist Anlauf- und Koordinationsstelle für Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende aus dem Stadtgebiet Augsburg. Es berät bei Fragestellungen bezüglich der Karriereplanung, der Musikwirtschaft oder lokalen Kulturszene, vernetzt und gibt Hilfestellung bei der Erarbeitung von Konzepten und Kalkulationen.