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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Jazz: Augsburger Violinist in legendärem Londoner-Club

Jimmy Hendrix hatte dort seinen letzten Live-Auftritt. Miles Davis gab sich die Ehre, Ella Fitzgerald sang hier und andere berühmte Musikgrößen gaben und geben sich in der Frith Street 47 – unweit des Piccadilly Circus – die Klinke in die Hand.
Bereit seit 1959 ist „Ronnie Scott’s Jazz Club“ im Londoner Stadtteil Soho einer der angesagtesten Jazz-Clubs weltweit. Der gerade mal 24-jährige Augsburger Violinist Sandro Roy trat am vergangenen Wochenende demnach in reichlich große Fußstapfen, als er an diesem längst legendären Aufführungsort gemeinsam mit dem ungarischen Geiger Roby Lakatos und dem Jermaine Landsberger Trio unter dem Motto „Gypsy Jazz today“ ein Gastspiel gab.
Anfängliches Lampenfieber des jungen Augsburger Musikers angesichts der anspruchsvollen Londoner Musikszene war am Ende völlig umsonst: Das Haus war ausverkauft und „das Publikum ging überwältigend mit“, schwärmte Sandro Roy nach seiner Rückkehr aus England. Das Konzert der Gypsy-Jazzer aus Bayern und Ungarn hatte Klassik mit von Django Reinhardt beeinflussten Jazz- und ungarischen Puszta-Klängen verbunden, daraus allerdings ganz eigenständige Klänge kreiert.
Foto: Sandro Roy und der Pianist Jermain Landsberger vor ihrem Auftritt in „Ronnie Scott’s Jazz Club“ in London. Foto: © Gregory Jacob


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