DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 30.06.2020 - Jahrgang 12 - www.daz-augsburg.de

In eigener Sache: DAZ-Veröffentlichung zur Referentenbesetzung bringt Opposition in Rage

Jürgen Enninger (Kultur) und Martin Schenkelberg (Soziales) werden die beiden letzten Referentenstellen der Stadt Augsburg besetzen

Die DAZ hat vor einer Stunde darüber die Öffentlichkeit informiert – nach einer intensiven wie lang angelegten Recherchearbeit. Kaum war der Bericht erschienen, schäumte die Fraktion der Bürgerlichen Mitte – ein Zusammenschluss der Freien Wähler und den beiden Einzelstadträten Beate Schabert-Zeidler (PA) und Lars Vollmar (FDP) in Form einer Presseerklärung:

Es sei ein ungeheuerlicher Vorgang, wenn die Stadträte die Namen der Kandidaten aus der Presse erfahren würden, anstatt über die Stadtregierung. “Nachdem nur CSU und Grüne an den beiden Auswahlverfahren für die Referentenposten beteiligt waren, kann die Indiskretion nur aus diesem Kreis kommen. Ein solches Agieren aus dem Spitzen-Team der schwarz-grünen Stadtregierung heraus ist alles andere professionell – und ein Affront gegenüber dem Stadtrat und den anderen Bewerberinnen und Bewerbern.”

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Dazu ist seitens der DAZ hinzuzufügen, dass ein monatelanges Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren viele poröse Stellen hat und eine Presseerklärung, deren Inhalt nichts anderes transportiert als eine Pauschalverdächtigung ebenfalls ein “ungeheuerlicher Vorgang” ist.