„Ich habe keinen Reduzierungsauftrag, sondern einen Gestaltungsauftrag“
Oberbürgermeister Kurt Gribl im großen DAZ-Interview über das Theater
Das städtische Theater ist in Augsburg ein wohlbehüteter Schatz. Quer durch alle Schichten und Parteien scheint es eine unausgesprochene Übereinkunft darüber zu geben, dass wir in dieser Stadt ein Theater mit dieser Struktur und in dieser Dimension brauchen. Was aber wäre, wenn diese Grundannahme falsch wäre? Steht die Stadtgesellschaft tatsächlich noch zu seinem Theater? Was leistet das Theater für die Stadt, was bildet das Theater noch ab? Was kann es und was ist es? Die DAZ hat sich nicht nur vorgenommen, diesen Fragen nachzugehen, sondern auch zu untersuchen, welches Theater sich die Stadtgesellschaft noch leisten will und kann. Für Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass es zum Drei-Sparten-Haus keine Alternative gibt. Kurt Gribl sieht das Theater in einem Bedeutungsaufschwung. „Je virtueller wir werden, desto größer wird die Sehnsucht nach Theater und die Bedeutsamkeit des Theaters wächst mit dieser Sehnsucht mit“, so Gribl zur DAZ.