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Freitag, 27.05.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

FDP: Höhmannhaus mit privatem Geld rasch sanieren

Die FDP Augsburg fordert eine privatwirtschaftliche Lösung für die Sanierung des Höhmannhauses in der Maximilianstraße

Höhmannhaus © DAZ

Das denkmalgeschützte Patrizierhaus, das die im Rahmen eines Erbes erhalten hatte, steht in großen Teilen leer, weil der Stadt  die Mittel für eine Sanierung fehlen. „Es ist eine Blamage, wie die Stadt über Jahre ein Baudenkmal in bester Lage in der Maximilianstraße verfallen lässt“, so der der FDP-Kreisvorsitzende Ralf Neugschwender. Dass bisher keine Lösung gefunden wurde, sei kein Ruhmesblatt der schwarz-grün geführten Stadtverwaltung.

Für eine zügige Sanierung des Höhmann-Hauses schlägt die Augsburger FDP nun vor im Rahmen eines Pachtvertrags einen privaten Investor mit ins Boot zu holen. Die größenteils vorab zu leistende Pacht soll für eine Sanierung des Gesamtgebäudes herangezogen werden. Anschließend kann der Investor die früher kommerziell genutzten Teile des Gebäudes über mehrere Jahrzehnte vermieten. Die Stadt würde die restlichen Flächen testamentskonform für die städtischen Kunstsammlungen nutzen.

So der Vorschlag der Liberalen, die darin keinen Verstoß zum Testament der Erblasserin Ruth Höhmann sehen.  Durch die privatwirtschaftliche Lösung entstünde nach Auffassung der FDP eine echte Win-Win-Situation. Das Geld, das die Stadt für die Sanierung nicht aufbringen kann, käme nach Einschätzung der FDP schnell zusammen.