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Freitag, 17.09.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

FCA lässt sich von Hoffenheim mit 0:4 abschießen

Der FCA verlor gegen die TSG Hoffenheim in der ersten Runde der Fußballbundesliga 2021/22 mit 0:4. Die Niederlage offenbarte seitens der FCA große Schwächen – auch auf der Trainerbank.

Von Siegfried Zagler

Der FC Augsburg gestaltete gegen Hoffenheim in der heimischen WWK-Arena vor 10.000 Zuschauern nur die erste Halbzeit auf Augenhöhe, zeigte sich bis zur Pause stark gegen den Ball und kreierte auch drei Torchancen. In der zweiten Halbzeit verlor der FCA jedoch den Faden nach vorne und wurde von den Sinsheimern mühelos ausgekontert.

Dass FCA-Trainer Markus Weinzierl mit seinen Wechseln in der zweiten Halbzeit (Maier für Moravek/58. sowie Gregoritsch für Jensen und Caligiuri für Hahn/beide 64.) jene Spieler vom Feld nahm, die in der Augsburger Druckphase Richtung Ausgleich richtig gut im Spiel waren, ist die “Weinzierl-Note” der Niederlage. 

Dass die FCA-Abwehr bei allen Gegentoren schlecht aussah und aus dem Mittelfeld heraus kaum etwas Bemerkenswertes Richtung Hoffenheimer Tor entwickelte, ist ein Abbild der Struktur der Vorsaison, die den Augsburgern noch in den Kleidern steckt. In der zweiten Halbzeit kam vom FCA kaum ein Ball in den Sinsheimer Strafraum. 

Zögerliches Aufbauspiel, kein Mut, kein Feuer kein Wille. Der FCA gab in Halbzeit zwei gegen eine Durchschnittsmannschaft der Bundesliga ein jämmerliches Bild ab. Und dennoch darf man hoffen, dass auch in ihrer elften Erstliga-Saison den Augsburgern der Nichtabstieg gelingt. Immerhin sprechen in einer immer schwächer werdenden Bundesliga drei Argumente dafür: Fürth, Bochum, Bielefeld. Ein Spielbericht von Udo Legner folgt.